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Interview: Das Gymnasium aus dem Wahlkampf raushalten

Interview

Das Gymnasium aus dem Wahlkampf raushalten

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    Gerhard Haunschild ist seit 2003 Leiter des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums. Er ist weiterhin ein großer Anhänger des neunjährigen Gymnasiums. Bild: Andreas Thaler
    Gerhard Haunschild ist seit 2003 Leiter des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums. Er ist weiterhin ein großer Anhänger des neunjährigen Gymnasiums. Bild: Andreas Thaler

    Die bayerische SPD hat das Gymnasium zum Wahlkampfthema gemacht. Die Schulen sollen zukünftig selbst bestimmen können, ob sie zusätzlich zum achtjährigen Gymnasium (G8) wieder einen neunjährigen Zug (G9) einführen. Insbesondere der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013, Christian Ude, macht sich für die Rückkehr des G9 stark. Was hält der Direktor des Aichacher Gymnasiums, Gerhard Haunschild, 59, von dieser Idee?

    Ein Nebeneinander von G8 und G9 wäre für Haunschild nur machbar, wenn die Gymnasien die räumliche und personelle Ausstattung dafür bekämen. Das große Manko des G8 sei, dass Zeit fehle. "Viele Jugendliche brauchen für ihren Reifungsprozess entsprechend Zeit. Gerade dieses eine 13. Jahr hat früher vielen geholfen, ein tieferes Verständnis für gewisse Lerninhalte und gerade auch fächerübergreifende Zusammenhänge zu entwickeln", sagt Haunschild. 

    Der Schulleiter hofft, dass es keine Schnellschüsse gibt. Er betont: "Wir brauchen Ruhe und Verlässlichkeit in der Schule, generell im Bildungsbereich. Dieser ist so kostbar, dass er ganz aus dem Wahlkampf herausgehalten werden sollte."

    Das ausführliche Interview lesen Sie am Freitag in den Aichacher Nachrichten.

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