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Windkraft II: Der Baarer Berg ist wieder im Spiel

Windkraft II

Der Baarer Berg ist wieder im Spiel

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    Leonhard Kandler
    Leonhard Kandler

    Baar Im Gemeinderat Baar geht es in der Sitzung am Donnerstag, 12. April, wieder rund – rund um die Windkraft. Zunächst steht der Standort „Brand“ auf der Tagesordnung und Bürgermeister Leonhard Kandler will auch über das Gespräch mit den Bürgermeistern aus der Nachbarschaft berichten (siehe Artikel auf Seite 1).

    Dann müssen sich die Räte wieder mit einer Stellungnahme für den Regionalen Planungsverband befassen. Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat (7:3) beschlossen, Windräder auf der gesamten Gemeindeflur auszuschließen. Das bedeutet, dass auch die bislang „weißen“ (also unbeplanten) Flächen auf Gemeindegebiet im Regionalplan zum Ausschlussgebiet werden sollen. Dass der Planungsverband da mitspielt, schien schon damals ausgeschlossen. Zusätzliche Ausschlussflächen sind eigentlich nur möglich, wenn Kommunen im Gegenzug eindeutige Windkraft-Konzentrationsflächen ausweisen.

    Die Ratsmehrheit wollte dennoch den Willen der Mehrheit der Baarer Bevölkerung über diesen Weg deutlich machen. In einem Bürgerentscheid sprachen sich 2009 rund 60 Prozent der Wähler gegen einen Windpark der Firma Uhl (Ellwangen) mit bis zu neun Windrädern auf dem Höhenzug an der Kreisgrenze nordöstlich von Baar aus. Im Gemeinderat gab es damals schon Zweifel, ob das die richtige Taktik ist. Wenn die Kommune eine kleine Konzentrationsfläche für ein oder zwei Windräder ausweist, dann könnte dem Großprojekt der Wind aus den Segeln genommen werden, so das Gegenargument in der Sitzung.

    Mit Negativplanung nicht zufrieden

    Bürgermeister Kandler will dem Rat jedenfalls wieder den Standort Baarer Berg mit möglichst großen Abständen zur Wohnbebauung vorschlagen. Mit einer Negativplanung (also einem generellen Nein) gebe sich der Planungsverband nicht zufrieden – dann könnte die Kommune überhaupt nichts mehr steuern – dann drohe Wildwuchs, so der Rathauschef. "Seite 1

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