Mitten in Dasing bauen die Vögel ihr Nest auf einem Strommast aus und betreiben fleißig Familienplanung. Auch in Aichach bieten Feuchtwiesen entlang der Paar Lebensgrundlage



Von Thomas Gossner Und Christian Lichtenstern
Jahrelang waren sie die einzigen Glücksbringer im Wittelsbacher Land – die Pöttmeser Störche. Seit Jahren kehren sie stets im März in ihren Horst auf dem Oberen Tor zurück, um dort ihre Jungen aufzuziehen. Doch jetzt klappert es auch in Aichach und Dasing – der Weißstorch besiedelt nach und nach das Paartal. In Schrobenhausen und Hörzhausen ist er schon länger wieder heimisch. In Aichach hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) 2009 ein Nest am Oberen Tor aufgestellt, das in den vergangenen Tagen von einem Storchenpaar besucht wurde. Eventuell sind aber gleich zwei Paare in der Stadt. Auf dem stillgelegten Kamin der früheren Firma Mondi in der Flurstraße bauen jedenfalls Störche ein Nest. Offen ist, ob es die gleichen sind, die auf dem Tor klappern.
Angekommen sind die Großvögel auch in Dasing. „Seit einer Woche versucht ein Brutpaar erfolgreich, ein Nest mitten in der Ortschaft einzurichten“, freut sich Gerhard Mayer vom LBV-Kreisverband Aichach-Friedberg: „Ständiger Nestbau, Probeliegen, Geklapper und Kopulationen lassen Hoffnung aufkommen, dass die Störche in Dasing bleiben.“ Der improvisierte Storchenhorst ist dem Hofbesitzer Stefan Elbl, der Unteren Naturschutzbehörde und den Monteuren der Lechwerke zu verdanken. Innerhalb weniger Tage bauten die Störche auf dem isolierten Mittelspannungsmast ein stabiles Nest. Einen ausführlcihen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der Aichacher Nachrichten.
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