Pöttmes-Gundelsdorf Die Gundelsdorfer Feuerwehr steht auf einem sehr hohen Ausbildungsstand. Das wurde deutlich bei der Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag im Feuerwehrhaus. Vorstand Paul Grießer konnte dazu neben den knapp 40 Feuerwehrmännern auch Bürgermeister Franz Schindele sowie Kreisbrandinspektor Erich Poisl und Kreisbrandrat Ben Bockemühl willkommen heißen.
Bei der Gundelsdorfer Feuerwehr war das vergangene Jahr über jede Menge los. Die Fahnenabordnung war bei kirchlichen Festen, Todesfällen und sonstigen Anlässen im Einsatz. Ferner gab es den Gundelsdorfer Weihnachtsmarkt, bei dem die Feuerwehr mit einem Stand präsent war, Winterwanderung, Kartenturniere, Dartturnier, Florianstag, einen Hüttenausflug sowie ein buntes Ferienprogramm mit über 40 Kindern. Überschattet wurde das vergangene Jahr jedoch vom Tod des Motors der Wehr, vom ehemaligen Kommandanten und Kreisbrandmeister Josef Zettl, der eine große Lücke im Verein hinterlassen hat, wie in der Versammlung betont wurde.
Auch heuer hat die Gundelsdorfer Wehr einiges vor. Vom 29. Juni bis 1. Juli begeht sie ihr 125-jähriges Bestehen. Das Programm steht schon fest. Ort des Festes ist die Stegmair-Halle. Am 29. Juni steigt eine Ü 30-Party, tags darauf gibt es einen bayerischen Abend und am Sonntag, 1. Juli, steht der eigentliche Festtag mit Festzug und Festgottesdienst auf dem Programm. Parallel dazu gibt es eine große Oldtimer- und Schlüterschau. Es wird auch gezeigt, wie früher gedroschen wurde.
Lob für den hohen Ausbildungsstand
Auch Kommandant Rudolf Zettl betonte den hohen Ausbildungsstand seiner Aktiven. Unter den 29 aktiven Feuerwehrleuten gibt es 16 Geräteschutzträger und 17 Maschinisten. Besonders stolz ist Zettl auf Stefan Haider und Sara Lesti, die als Jugendliche die Atemschutzprüfung in Schrobenhausen bestanden. Auch anderweitig waren die Gundelsdorfer Wehrmänner regional und überregional bei diversen Fort- und Weiterbildungen im Einsatz. Des Weiteren betonte der Kommandant die sehr gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Pöttmes und Bürgermeister Schindele.
Kerstin Zettl berichtete von der Jugend. Auch sie war sehr fleißig. 550 Stunden opferte der Nachwuchs für die Feuerwehr.
Abschließend hatte Vorsitzender Paul Grießer die Ehre, verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Seit 45 Jahren ist mittlerweile Peter Kröpfl aktiv bei der Feuerwehr, 20 Jahre davon ist er Schriftführer. Zu Ehrenmitgliedern wurden Georg Mahl und Georg Sprang ernannt. 25 Jahre sind Helmut Stegmair und Helmut Reiter bei der Wehr und 20 Jahre Josef Kröpfl. (möd)