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Statistik: Disco-Unfälle sind  im Wittelsbacher Land fast „ausgerottet“

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Disco-Unfälle sind  im Wittelsbacher Land fast „ausgerottet“

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    Kein echter Unfall, sondern eine Inszenierung war dieser Einsatz der Rettungskräfte, der im Rahmen eines Projekttages der Kreisverkehrswacht im vergangenen Jahr über die Bühne ging. Aufklärungsaktionen wie diese haben mitgeholfen, die Disco-Unfälle im Landkreis zu reduzieren.
    Kein echter Unfall, sondern eine Inszenierung war dieser Einsatz der Rettungskräfte, der im Rahmen eines Projekttages der Kreisverkehrswacht im vergangenen Jahr über die Bühne ging. Aufklärungsaktionen wie diese haben mitgeholfen, die Disco-Unfälle im Landkreis zu reduzieren. Foto: Archivfoto: Carmen Kreutmeier

    Aichach-Friedberg Die jungen Leute sind nicht mehr das Sorgenkind der Verkehrsstatistiker. Das Problem Disco-Unfälle taucht praktisch nicht mehr auf. Unter dieser Rubrik verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr nur noch einen Crash. Das und mit fünf Todesopfern die niedrigste Zahl seit 40 Jahren sind die auffälligsten positiven Aspekte der Statistik für das vergangene Jahr. Diese präsentierte Helmut Beck, Verkehrssachbearbeiter der Aichacher Polizei, gestern bei der Zusammenkunft der Unfallkommission mit Vertretern der Straßenverkehrsbehörde und Straßenbaubehörde im Landratsamt.

    Es ist noch nicht lange her: In den 90er Jahren gab es fast wöchentlich einen sogenannten Disco-Unfall. 58 Crashs weist die Statistik für 1995 aus, zwischen 35 und 46 pro Jahr waren normal. Beck resümierte: „Die Aufklärung hat sehr gefruchtet.“ Zu sehen ist das auch an der Todesstatistik, in der unter 25-Jährige im vergangenen Jahr nicht auftauchen. Eine ebenfalls positive Wirkung wird dem Führerschein mit 17 zugesprochen. Den nutzen laut Peter Eberle vom Landratsamt inzwischen 50 Prozent. Er sprach deshalb von einer Erfolgsstory.

    Unfälle Mit 3190 Unfällen liegt die Zahl des vergangenen Jahres um 7,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 60 Prozent davon waren Kleinunfälle, 17 Prozent mit Personenschaden und 23 Prozent mit schwerem Personenschaden. Insgesamt ist seit Anfang des Jahrtausends eine steigende Tendenz zu verzeichnen. In der ersten Hälfte der Dekade waren es jeweils unter 2900 Zusammenstöße, seit 2007 liegen die Zahlen immer über 3000.

    Opfer Neben den fünf Todesopfern wurden 754 Menschen (Vorjahr: 709) verletzt, 110 davon schwer. Als positiv beurteilte es Beck, dass die Anzahl der Schwerverletzten nicht dramatisch gestiegen ist.

    Weitere Informationen finden Sie heute in den Aichacher Nachrichten

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