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Aichach-Friedberg/Dasing: Einen Scheck hat er (noch) nicht dabei

Aichach-Friedberg/Dasing

Einen Scheck hat er (noch) nicht dabei

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    Staatssekretär Jan Mücke (Vierter von rechts) machte sich ein Bild von der B300 und ihren Gefahrenpunkten. Das Gespräch mit ihm suchten im Dasinger Bauernmarkt (von links) Karl Kettler, Julius Reichman, Roland Fuchs, Dr. Erwin Lotter, Klaus Habermann, Karlheinz Faller und Federico Freiherr von Beck-Peccoz. Foto: Bammer
    Staatssekretär Jan Mücke (Vierter von rechts) machte sich ein Bild von der B300 und ihren Gefahrenpunkten. Das Gespräch mit ihm suchten im Dasinger Bauernmarkt (von links) Karl Kettler, Julius Reichman, Roland Fuchs, Dr. Erwin Lotter, Klaus Habermann, Karlheinz Faller und Federico Freiherr von Beck-Peccoz. Foto: Bammer Foto: Bammer

    Um es gleich vorwegzunehmen: Einen Scheck hatte er nicht im Gepäck, auch keinen Termin für den Beginn des B 300-Ausbaus. Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrs- und Bauministerium, kam gestern ins Wittelsbacher Land, um sich selbst ein Bild vom Brennpunkt B 300 zu machen. Eingeladen hatten ihn der FDP-Bundestagsabgeordnete und Aichacher Stadtrat Dr. Erwin Lotter und der FDP-Kreisverband.

    Im Dasinger Bauernmarkt legten unter anderem Lotter, Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann und der zweite Bürgermeister von Friedberg, Roland Fuchs, dem Staatssekretär dar, wo die Probleme liegen. Lotter präsentierte Zahlen aus der Unfallstatistik. So gab es seit dem Jahr 2000 allein auf der fünf Kilometer langen Strecke zwischen Dasing und Aichach 371 Unfälle, die meisten am Gallenbacher Berg oder an der Ausfahrt Aichach-West an der Tränkmühle. Dabei kamen 16 Menschen ums Leben. 31 wurden schwer verletzt, 139 leicht. Auch Klaus Habermann sagte dazu: "Die Zahlen sind dramatisch." Baurecht besteht, warb Lotter um Unterstützung: "Es hakt nur am Geld." Der Ausbau müsse oberstes Ziel sein, sagte auch der Hausherr im Bauernmarkt, Federico Freiherr von Beck-Peccoz als Vertreter des Vereins Wittelsbacher Land und der IHK-Regionalversammlung.

    Keine konkrete Jahreszahl

    "Ich bin über kein Projekt so gut informiert wie über die B 300", erklärte Jan Mücke zur allgemeinen Erheiterung. Dafür sorge Lotter, der ihm stets die neuesten Zeitungsberichte überbringe. "Ich sehe die Not durchaus und ich sehe den Bedarf", sagte er. Er wolle aber nicht das Blaue vom Himmel versprechen. Zumindest eines sagte er zu: "Ich will von meiner Seite alles tun, dass wir das nötige Geld im Haushalt finden." Eine konkrete Jahreszahl könne er aber nicht nennen.

    Habermann betonte, es wäre schon geholfen, wenn der Abschnitt Tränkmühle, der vier Millionen Euro kosten soll, vorgezogen würde. Mit ihrem eigenen Kostenanteil von einer Million Euro könnte die Stadt in Vorleistung gehen, sagte er. "Damit wäre schon einer dieser drei Unfallschwerpunkte entschärft." Mücke sagte zu, das zu prüfen - "aber auch die drei Millionen müssen wir haben."

    Thema waren auch der weitere Verlauf der B 300 nach Friedberg mit dem Oberzeller Berg und die Friedberger Nordumgehung. (bac)

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