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Fortschritt: Feuerwehren lernen jetzt schon Digitalfunk

Fortschritt

Feuerwehren lernen jetzt schon Digitalfunk

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    An ein Handy erinnern die digitalen Funkgeräte, die 2014 die analogen Geräte ablösen sollen.
    An ein Handy erinnern die digitalen Funkgeräte, die 2014 die analogen Geräte ablösen sollen. Foto: Gerlidne Drexler

    Mehr an ein Handy als an ein Funkgerät erinnert das Gerät, mit dem künftig die Feuerwehren digital funken können. In Schulungen lernen die rund 4000 Mitglieder der Feuerwehren im Landkreis Aichach-Friedberg zumindest schon mal theoretisch den Umgang mit dem Digitalfunk. Praktisch einsetzen können werden sie ihn voraussichtlich erst ab 2014, wenn nach dem Probebetrieb das digitale Funknetz das analoge ablösen wird.

    Die Sprechfunkschulungen der Feuerwehr finden regelmäßig ein bis zwei Mal jährlich im Landkreis statt. Zum ersten Mal sind nun aber auch die digitalen Geräte Teil der Schulung. Der bayerische Feuerwehrverband habe ihnen einen Musterkoffer mit elf digitalen Geräten zur Verfügung gestellt, sagt Christian Happach, Leiter des Lehrgangs Sprechfunk. In der Schulung lernen die Teilnehmer den Umgang mit den Geräten.

    Anders als jetzt mit den analogen Funkgeräten könne man mit den digitalen auch einzelne Funkgeräte anwählen, erklärt Happach. Auch die Sprachqualität sei dann viel besser als bisher. Das Funkgerät im Feuerwehrauto, das gegenüber den kleinen Handgeräten über eine große Reichweite verfügt, wird mit dem Digitalfunk überflüssig. Dann könnte man theoretisch mit jedem einzelnen Gerät deutschlandweit funken, sagt Happach. Sofern die Kennnummer des entsprechenden Funkgerätes bekannt sei. (drx) 

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