Inchenhofen Eine über 50-köpfige Jugendgruppe hat der Blumen- und Gartenbauverein Inchenhofen am Montag aus der Taufe gehoben. Dazu waren alle Jugendlichen mit ihren Familien zu einer Feier am Jugendtreff geladen. Sepp Sedlmeir, der Jugendbeauftragte der Gemeinde, freute sich, dass so immer „mehr Leben in die Bude“ kommt. Mit einem kalten Büfett und Mal- und Basteltischen für die Kinder wurde es ein kurzweiliger Abend.
Am Ferienprogramm ist der Verein schon seit Jahren aktiv beteiligt, erwähnte Vorsitzende Andrea Schmidberger. Da die Nachfrage sehr groß war, konnten die Kinder sich 2011 mehrmals übers Jahr verteilt für Bastel- oder Pflanzaktionen anmelden. Die Begeisterung und Freude der Jugendlichen spornte den Vorstand an, es mit einer eigenen Jugendgruppe zu versuchen. Über 50 Anmeldungen nach dem Schnuppertermin Mitte April hatte aber keiner erwartet.
Umso mehr freuen sich Vorstand und Jugendleiter, dass man nun sogar zwei Gruppen bilden kann. Darüber hinaus hat sich ein Unterstützungsteam aus älteren Jugendlichen gefunden, das bei der Betreuung mithilft, damit die Experimente und Basteleien gelingen und die Samen und Pflanzen auch gut gedeihen.
Im Laufe der Jahre sollen die Junggartler den Umgang mit Pflanzen und elementare Kenntnisse darüber lernen, sich mit Naturmaterial als Werk- und Baustoff auseinandersetzen sowie neue Ideen für Dekorationen und Spiele erhalten. Auch Exkursionen und Ausflugsangebote für die ganze Familie gehören dazu. Mit der Förderung durch Gemeinde, Gartenbauverbände und Landkreis hat die Gruppe ein gutes Startpolster.
„Mit zwei Füßen auf dem Boden“ steht ein Gartler, betonte der Vorsitzende im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Rupert Reitberger. Er sehe daher viel mehr vom Boden mit seinen Früchten und Tieren als ein Bauer, der meist nur noch auf dem Traktor auf seinen Feldern unterwegs sei.
Dekan Stefan Gast griff diesen Gedanken auf, als er die Kinder daran erinnerte, dass Gott uns die Natur als seine Schöpfung geschenkt habe und man über die Vielfalt darin nur staunen könne. Im Anschluss daran segnete er die Leahada Gartenforscher. Seitens der Gemeinde wünschte Sedlmeir allen Kindern die „schönsten Blumen und die größten Erdäpfel“.
Die Gruppenstunden finden ab sofort einmal im Monat statt. Gruppe 1 trifft sich am Donnerstag, 10. Mai, und Gruppe 2 startet am Donnerstag, 31. Mai. Alle Termine und wichtige Informationen kann man stets im Schaukasten in der St. Leonhardstraße erfahren. (AN)