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Theater: Gymnasiasten wagen sich an "Die Physiker"

Theater

Gymnasiasten wagen sich an "Die Physiker"

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    Gymnasiasten wagen sich an "Die Physiker"
    Gymnasiasten wagen sich an "Die Physiker"

    Von Manuela Rieger

    Aichach Welche Verantwortung hat der Wissenschaftler gegenüber den Menschen? Was ist die moralisch richtige Entscheidung? Friedrich Dürrenmatt bringt in seiner Komödie „Die Physiker“ ein Thema zur Sprache, das seit seiner Uraufführung im Jahr 1962 nichts an Aktualität verloren hat. Die Theatergruppe des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums begeisterte jetzt mit der Aufführung dieses Stücks.

    Die Inszenierung der Theatergruppe unter der Regie von Silke Frauenholz-Funk führte die groteske und paradoxe Situation des fortgeschrittenen Wissens vor Augen. Die Vorstellungen wurden sowohl vom jungen als auch vom erwachsenen Publikum begeistert aufgenommen. Mit Recht – denn sämtliche Beteiligten hatten ihr Bestes gegeben, ob er eine Haupt- oder eine stumme Nebenrolle innehatte. Unterstützt von Musik- und Lichteffekten, wurde das bedeutende Thema sprachlich und inhaltlich humorvoll umgesetzt.

    Veronika Haidalin meisterte die wohl schwierigste Rolle der Irrenärztin Mathilde von Zahnd großartig. Lukas Meyer als Physiker Sir Isaak Newton überzeugte durch Natürlichkeit. Mit Leidenschaft spielte Rouven Blessing den geigenspielenden Einstein. Ungeahnte schauspielerische Fähigkeiten bewies Maximilian Rauh als Physiker Johann Wilhelm Möbius. Franziska Fischer war für die Rolle des Kriminalinspektors Voß bestens geeignet. Ebenso waren Roxane Sporer und Stephanie Renz die Rollen der resoluten und der sanften Krankenschwester wie auf den Leib geschrieben. Sonja Kammerer spielte die erste Leiche.

    Großen Lacherfolg hatten Mathias Reiner und Melis Hacibekiroglu als Ehepaar Lina und Missionar Rose. Auch ihre drei flötenspielenden Töchter, dargestellt von Christina Scholter, Teresa Hieber und Marita Göbel spielten ihre Sache ausgezeichnet. Als drei Pfleger überzeugten Sebastian Göhring, Patrick Daurer und Sebastian Ruf. Mathias Reiner und Melis Hacibekiroglu als Gerichtsmediziner, Wally Wiesbeck und Sebastian Köberlein als Polizisten waren in ihren kleinen Rollen ebenso überzeugend.

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