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Hochmeister überraschend in Aichach

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Hochmeister überraschend in Aichach

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    Der Drachenkampf des hl. Georg aus der Zeit um 1725. Die Plastik gehörte zum Inventar der Kapelle St. Georg und St. Elisabeth auf dem Kellerberg bei Blumenthal und ist ein Blickfang der Ausstellung „Der Deutsche Orden im Aichacher Land“ im Stadtmuseum.
    Der Drachenkampf des hl. Georg aus der Zeit um 1725. Die Plastik gehörte zum Inventar der Kapelle St. Georg und St. Elisabeth auf dem Kellerberg bei Blumenthal und ist ein Blickfang der Ausstellung „Der Deutsche Orden im Aichacher Land“ im Stadtmuseum. Foto: Foto: Erich Echter

    Aichach Hohen Besuch hatte das Stadtmuseum Aichach: Kurz bevor die Sonderausstellung „800 Jahre Deutscher Orden im Aichacher Land“ zu Ende geht, stattete der Hochmeister des Ordens, Abt Dr. Bruno Platter aus Wien, der Schau einen Überraschungsbesuch ab. Zum letzten Öffnungstag findet im Stadtmuseum Aichach am morgigen Sonntag, 5. Februar, eine öffentliche Führung statt.

    Die Sonderausstellung, die eigentlich im November enden sollte, war wegen der positiven Resonanz um drei Monate verlängert worden. Sie vermittelt einen Einblick in die Geschichte des Ritterordens. Rund 1800 Besucher haben sie mittlerweile gesehen.

    Den Weg nach Aichach fand nun auch der Hochmeister des Ordens. Abt Dr. Bruno Platter aus Wien zeigte sich sehr erfreut über die Präsentation der wertvollen Exponate und gratulierte Bürgermeister Klaus Habermann zu der gelungenen Ausstellung. Während einer Führung durch Museumsleiter Christoph Lang und den an der Ausstellungskonzeption beteiligten Helfern wie Franz Friedl und Horst Lechner entstanden interessante Gespräche.

    Am morgigen Sonntag, 5. Februar, bietet sich nun die letzte Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen. Franz Friedl führt nochmals durch die Ausstellung und erläutert die zahlreichen Exponate. Im Speziellen wird dabei auf die Bedeutung des Ordens für die wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Entwicklung der Stadt Aichach und ihres Umlandes eingegangen.

    Viele Exponate werden dann wieder an die Leihgeber zurückgegeben und sind für lange Zeit nicht mehr zugänglich. Dazu gehört auch die Reiterplastik des Ordenspatrons St. Georg, die bis 1805 auf dem Hochaltar der Georgskapelle in Blumenthal stand. Der Heilige trägt auf der Brust das Ordenskreuz und holt nach Ritterart mit dem Schwert weit aus, obwohl er es zur Tötung des Drachens gar nicht benötigt. (AN)

    Die Führung beginnt um 14.15 Uhr und ist im regulären Museumspreis mit inbegriffen.

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