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Passionssingen: Jesu Leidenszeit in Liedern

Passionssingen

Jesu Leidenszeit in Liedern

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    Der Mauerbacher Dreigesang sang zum Auftakt des Passionssingen in Maria Birnbaum.
    Der Mauerbacher Dreigesang sang zum Auftakt des Passionssingen in Maria Birnbaum.

    Sielenbach „Auf den Ölberg will ich gehen“ – mit diesem Lied eröffnete der Mauerbacher Dreigesang am Sonntag das Passionssingen in der Sielenbacher Wallfahrtskirche Maria Birnbaum vor zahlreichen Zuhörern. Der Kirchenraum des altehrwürdigen Gotteshauses war bereits in die Bußfarbe Violett gehüllt und bot sichtlich eine würdige Kulisse für die Sänger und Musikanten aus dem Aichacher und Dachauer Land.

    Unterstützt wurden die Mauerbacher Sänger, die das vorösterliche Singen organisieren, von den „Sommerhäusl-Musikanten“ aus dem Raum Dachau und den „Herbstzeitlose“-Sängerinnen aus Odelzhausen.

    Es ist Tradition, dass bei dem Singen in der vorösterlichen Zeit, das von den Mauerbacher Sängern organisiert wird, der Obermenzinger Kreuzweg zwischen den Musikstücken gelesen wird. In Sielenbach las nun der Altomünsterer Sigi Bradl, Volksmusikpfleger für Schwaben, besinnliche Passagen aus dem „Kreuzweg“ des verstorbenen Pfarrers Mathias Pöschl aus Obermenzing.

    In Beinberg las Pfarrer Pöschl seinen Kreuzweg noch selbst

    Das Passionssingen, das von Sepp Lutz und seinen Musikfreunden organisiert wird, hat seinen Ursprung in Maria Beinberg bei Gachenbach (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) und wurde vor einigen Jahren in die Klosterkirche im Ecknachtal verlegt. In Beinberg las vor Jahren Pfarrer Pöschl noch selbst seinen Kreuzweg. Ihn hatte er eigens für das Passionssingen geschrieben und hinterließ ihn als Vermächtnis.

    Pater Jörg vom Deutschen Orden, der in Maria Birnbaum für die Wallfahrt verantwortlich zeichnet, verdeutlichte in seinen einführenden Worten den Sinn des Passionssingens: „Wir haben eingeladen, um innezuhalten, um das Leiden Christi einwirken zu lassen.“ Zu den besinnlichen Texten von Pfarrer Pöschl sagte er: „Mit seinen Texten hat er versucht, die Liebe Christi zusammenzufassen.“

    Die Sängerinnen und Sänger gingen in ihren Liedern auf die Leidenszeit Jesus ein, der im Garten Gethsemane gefangen genommen und schließlich auf Golgatha gekreuzigt wurde.

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