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1000 Haushalte ohne Strom: Krähe verursacht Kurzschluss

1000 Haushalte ohne Strom

Krähe verursacht Kurzschluss

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    Eine Krähe.
    Eine Krähe.

    Eineinviertel Stunden waren Teile Aichachs, Sielenbachs, Dasings und Altomünsters am Mittwochabend ohne Strom. Das bestätigte gestern Peter Wendler, Pressesprecher von Eon Bayern. Ursache für den Stromausfall zwischen 18.15 Uhr und circa 19.30 Uhr war ein kurioser Kurzschluss, den eine Krähe verursacht hatte. Gut 1000 Kunden waren nach Wendlers Auskunft davon betroffen.

    Laut Wendler flog der Vogel unglücklicherweise im Aichacher Außenbereich in die Seile einer Mittelspannungsleitung mit 20000 Volt. Dort wirkte die Krähe unfreiwillig als Leiter und stellte zwischen zwei Seilen einen Kontakt her, was einen Kurzschluss auslöste und die Leitung außer Kraft setzte. Während das Tier diesen Irrflug mit dem Tod bezahlte, lieferten zahlreiche Trafostationen keinen Strom mehr.

    Betroffen waren vor allem Stationen im Aichacher Südosten inklusive Münchener Straße, JVA, Julius Zorn, Stadtbauhof, Hauptschule, Am Plattenberg, Kreisgut und Blumenthal. In Sielenbach fielen die Trafostationen in der Aichacher Straße, in der Maria-Birnbaum-Straße und in etlichen Nebenstraßen und Aussiedlerhöfen aus. Auch der Ortsteil Schafhausen war laut Wendler betroffen. Im Gemeindegebiet Dasing wurden Randgebiete wie Hohleneich und das Ziegelwerk Kormann im Ortsteil Laimering beeinträchtigt; im Gemeindegebiet Altomünster der Schloßberg in Kiemertshofen.

    Wie Wendler berichtet, seien Kurzschlüsse dieser Art äußerst selten. An einigen Leitungen gebe es auf Anregung des Landesvogelschutzbunds Vogelsitzstangen. Doch auch das Gegenteil, so genannte „Abweiserstangen“ seien mancherorts angebracht. (ull)

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