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Kunst: Markenzeichen sind klare Motive

Kunst

Markenzeichen sind klare Motive

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    „Boom Boom“ hat Susanne Eckel dieses farbenfrohe Gemälde genannt, das vor Lebensfreude sprüht.
    „Boom Boom“ hat Susanne Eckel dieses farbenfrohe Gemälde genannt, das vor Lebensfreude sprüht.

    Aichach „Hello again“ ist nicht nur ein berühmter Song von Howard Carpendale. Es ist auch ein Gedanke, den viele Besucher der aktuellen Ausstellung von Susanne Eckel haben dürften. Die Aichacher Künstlerin zeigt im Rahmen von Kultur im Krankenhaus (KiK) einen Querschnitt ihrer Arbeiten der vergangenen Jahre. Passend dazu der Titel ihrer Ausstellung, „Hello again“, die noch bis April im Aichacher Krankenhaus zu sehen ist.

    Klare Motive und klare Titel. Das ist eines der Markenzeichen von Susanne Eckel. Ein anderes sind die großformatigen und fotorealistischen Bilder. Beim Gang durch die Ausstellung ist nicht zu übersehen, dass die Aichacherin leuchtende Farben liebt. Ob bei dem knallroten Oldtimer, den bunten Gumballs im Kaugummispender oder der leuchtenden Mohnblüte.

    Abwechslungsreich sind die Motive, die Eckel zu ihren Arbeiten inspirieren. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht vom Stillleben mit Zitronen über unterschiedliche Landschaften bis hin zu „Taxis in New York“ oder einem Bild von Julia Roberts. Wegen der brillanteren Farben und der besseren Misch- und Vermalbarkeit arbeitet die Künstlerin ausschließlich mit Ölfarben. Die großzügigen Formate mit starken Farbkontrasten sind sehr diffizil gearbeitet und bilden einen Ausdruck der Lebensfreude und Spontanität Eckels, die ständig auf der Suche nach neuen Motiven ist. Für sie sei die Malerei vor allem ein Ausgleich zur nüchternen Welt der Zahlen, in der sie sich tagsüber bewege, sagt Eckel, die als Bankerin arbeitet und in ihrer Freizeit Malerin ist, über sich selbst.

    Das Interesse an der Kunst begleitet sie schon seit ihrer Schulzeit. An der Wittelsbacher Realschule hatte sie bei Hans-Martin Gebhardt Kunsterziehung. Die Freiheit, die sie in seinem Unterricht genossen habe, verbinde sie noch heute mit der Malerei, erzählt Eckel.

    Beinahe 30 Jahre vergingen, bevor sie sich wieder aktiv mit der Kunst beschäftigte. Erstmals an die Öffentlichkeit wagte sich die gebürtige Aichacherin mit ihren Arbeiten vor rund zehn Jahren im Rahmen einer Schau im Aichacher Krankenhaus. Es folgten Ausstellungen in der Galerie Mia in München, im Blue Point in Aichach und eine Einzelschau in der Museumsgalerie in Altomünster. Sie beteiligte sich an Ausstellungen im Sisi-Schloss mit der Künstlergruppe Kreativ und an der Kunstmeile. (drx)

    Ausstellung Noch bis April ist die Ausstellung „Hello again“ mit Arbeiten von Susanne Eckel im Neubau, der Cafeteria und im Treppenhaus des Aichacher Krankenhauses zu sehen.

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