Eine Pause gibt es im Mordprozess gegen einen Aichacher, der im März 2011 seine Ehefrau erstochen haben soll. Der Grund: Eine der Schöffinnen musste sich einer Operation unterziehen, wie das Landgericht bestätigt. Der Vorsitzende der Schwurgerichtskammer, Richter Christoph Wiesner, geht davon aus, dass die Verhandlung im Juni, voraussichtlich in der Woche ab dem 25. Juni, fortgesetzt werden kann.
Die Anklage wirft dem 47-jährigen italienischen Staatsangehörigen vor, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau vorsätzlich mit 79 Messerstichen getötet zu haben. 21 Verhandlungstage gab es bereits. Der letzte war am 2. Mai. Fortgesetzt werden sollte der Prozess eigentlich am heutigen Dienstag. Das hat wegen der „unaufschiebbaren Operation“ der Schöffin, eine von zwei Laienrichtern, die der Kammer angehören, nicht geklappt.
Den ganzen Bericht lesen Sie am Dienstag in den Aichacher Nachrichten.