Pöttmes Zwei Bullenmastställe für je 150 Tiere will ein Landwirt im Pöttmeser Ortsteil Echsheim bauen. Der Bauausschuss des Pöttmeser Marktgemeinderats hat seine Zustimmung dazu am Dienstagabend allerdings verweigert, wie Bürgermeister Franz Schindele berichtet.
Der Grund: Die Bullenställe sollen westlich der bestehenden Biogasanlage des Landwirts gebaut werden. Genau dort könnte aber auch die Biogasanlage erweitert werden. Diese Möglichkeit soll im laufenden Bebauungsplanverfahren geprüft werden, nachdem sich in der Nachbarschaft erheblicher Widerstand regt. Um hier nicht etwa eine mögliche Lösung zu „verbauen“ und weil eine Entscheidung über den Antrag nicht mehr vertagt werden konnte, hat der Bauausschuss seine Zustimmung verweigert.
Zur Biogasanlage findet am Freitag ein Gespräch im Landratsamt statt, von dem man sich neue Erkenntnisse erhofft.
Bebauungspläne Baurecht besteht jetzt für das Baugebiet „Südlich der Augsburger Greppe“ mit sechs bis sieben Bauplätzen. Ebenso gültig ist jetzt die Änderung des Bebauungsplans „Echsheim Nord“. Dadurch kann ein Bauherr sein Haus jetzt etwas nach Norden versetzt bauen.
Zwiebelbrunnen Möglichst bis Anfang August soll der Zwiebelbrunnen errichtet sein. „Das ist ein enges Zeitfenster, aber wenn wir Glück haben, schaffen wir es bis dahin“, so Schindele. Weil der Markt auch dafür einen Zuschuss von der Städtebauförderung bekommt, müssen die Arbeiten ausgeschrieben werden.
Trafostation Eine Trafostation will die Lechwerke AG in Echsheim im Umfeld des Deutschherrnplatzes bauen, um Strom aus Photovoltaikanlagen ins Netz einzuspeisen. Weil dafür eventuell ein Parkplatz bei der Kirche geopfert werden müsste, wäre der Markt froh, wenn ein anderer Standort gefunden werden würde. Der Bauausschuss will sich nächsten Dienstag vor Ort selbst ein Bild machen.
Krippe Vier Kinderbetten kauft die Gemeinde für die Kinderkrippe in Handzell. Die sei voll belegt, so Schindele. Die Betreuungszeiten würden länger.
Streusalz 300 Tonnen Streusalz kauft der Markt für 25000 Euro. Damit ist das Lager, das 500 Tonnen fasst, wieder voll. „Das reicht für jeden normalen Winter“, so Bürgermeister Schindele. (bac)