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Aichach: Polizei: Tempolimit auf der B 300 hat sich bewährt

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Polizei: Tempolimit auf der B 300 hat sich bewährt

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    Auf dieser Strecke am Gallenbacher Berg galt schon immer ein Tempolimit von 80 km/h. Jetzt werden die Autofahrer allerdings schon ab Dasing und bis Tränkmühle gedrosselt.
    Auf dieser Strecke am Gallenbacher Berg galt schon immer ein Tempolimit von 80 km/h. Jetzt werden die Autofahrer allerdings schon ab Dasing und bis Tränkmühle gedrosselt. Foto: Nadine Bradl

    Die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer auf der B 300 hat sich bewährt, stellt der Verkehrssachbearbeiter der Polizei Aichach, Helmut Beck, fest. Seit drei Monaten gilt nun schon das durchgängige Tempolimit auf der Strecke zwischen der Anschlussstelle Aichach West (Tränkmühle) und dem Kreisverkehr Dasing.

    Mit der Herabsetzung der Geschwindigkeit sei das Ziel verfolgt worden, schwerere Unfälle bis zum vierspurigen Ausbau der B 300 zu vermeiden, so der Polizeibeamte. "Bei Messungen in den vergangenen drei Monaten, im Bereich Aichach West und Gallenbacher Berg, hat es zwar auch gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen gegeben, aber insgesamt ist der Verkehrsfluss einheitlicher geworden", zieht der Polizeihauptkommissar eine Zwischenbilanz.

    Erfreulich sei, dass eine positive Veränderung des gesamten Fahrverhaltens festgestellt werden könne, fügt Beck hinzu. Dies mache sich bei der Anzahl und Schwere der Unfälle bemerkbar.

    Laut Statistik der Aichacher Polizei hat es in den drei Monaten vor der Geschwindigkeitsbeschränkung zwölf Unfälle gegeben. Darunter zwei mit schwerverletzten Personen.

    Zudem gab es bei sechs Vorkommnissen Leichtverletzte. Weiter verzeichnete die Polizei drei Zwischenfälle mit schweren Sachschäden und sieben kleinere Unfälle. Seit der Beschränkung der Geschwindigkeit auf 80 Stundenkilometer kam es lediglich zu zehn kleineren Verkehrsunfällen. Mehr Akzeptanz seitens der Autofahrer hatte sich die Aichacher Polizei bei der Einführung des Tempolimits dennoch erhofft, gibt der Polizeibeamte zu.

    Inzwischen wurde auch die Beschilderung auf beiden Seiten der Strecke nachgerüstet. Die Ausrede so mancher Temposünder, sie hätten die Schilder nicht gesehen, sei damit tatsächlich gegenstandslos. "Jetzt muss es für jeden ersichtlich sein", betont der Verkehrssachbearbeiter.

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