Aindling Die beiden achten Klassen der Mittelschule Aindling üben für den Qualifizierenden Abschluss im nächsten Jahr. „Wir haben die Projektprüfung, die auf uns zukommt, geprobt“, erklärten die Moderatorinnen Anna und Josefina den in der Aula der Schule versammelten Eltern.
Bevor diese ihre Sprösslinge in der Theorie über ihre Fächer Wirtschaft, Soziales und Technik referieren hörten, gab es einen Überblick, was die Achtklässler im praktischen Bereich auf die Beine stellen können. Das waren drei Büffets: Deftig, mit Spezialitäten aus Bayern und Italien, süß mit Kuchen und die Nachspeisen mit Cremes, Puddings und Früchtecocktails.
Dazu hatten die Techniker die Tortenheber und das Servierbesteck entworfen und handgemacht, die Wirtschaftler hatten die Einladungen formuliert und verschickt. „Wir haben das selbstständig mit nicht ganz so viel Hilfe von unseren Lehrern geschafft“, ließen Anna und Josefina wissen.
Danach konnten sich die Jugendlichen über ihren Erfolg freuen. „Es ist alles weggegangen“, berichtete Thomas aus der achten Klasse Rektor Bernhard Hierdeis vor leer geräumten Theken und Tischen. Hierdeis freute sich über die Kreativität und den Fleiß seiner Schüler: „Es ist immer wieder erstaunlich, was rauskommt, wenn man sie machen lässt.“
Aufgeregt und voller Stolz referierten Schüler über ihre Arbeitsbereiche. Aus der Klasse von Lehrerin Simone Glockner erzählte Thomas von seinem Traumberuf als Schreiner. Jan sprach über das Berufsbild des Industrie-Isolierers und Rebecca über die Anforderungen als Malerin und Lackiererin. Bankkauffrauen wollen Mechela und Bernadette werden und Nina und Celina referierten über die Altenpflege. „Dazu waren sie im Aindlinger AWO-Heim unterwegs, hatten Kontakte zu Heimbewohnern geknüpft und sie sogar zu diesem Abend eingeladen“, erzählte ihre Lehrerin Anke Trausch. Oliver referierte über technisches Zeichnen und Maximilian über den Beruf als Einzelhandelskaufmann. Auch hierzu hatte sich eine Gruppe von Schülern im Aindlinger Edeka-Markt direkt Informationen verschafft. (mgw)