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Petersdorf-Alsmoos: Radar soll Raser bremsen

Petersdorf-Alsmoos

Radar soll Raser bremsen

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    Einen sicheren Zwischenstopp ermöglicht die neue Querungshilfe an der Kreisstraße in Alsmoos. Davon überzeugte sich am Dienstag auch Landrat Christian Knauer (links) im Beisein von Bürgermeister Johann Settele (rechts daneben) und weiteren Beteiligten. Foto: Johann Eibl
    Einen sicheren Zwischenstopp ermöglicht die neue Querungshilfe an der Kreisstraße in Alsmoos. Davon überzeugte sich am Dienstag auch Landrat Christian Knauer (links) im Beisein von Bürgermeister Johann Settele (rechts daneben) und weiteren Beteiligten. Foto: Johann Eibl Foto: Johann Eibl

    Petersdorf-Alsmoos. Mit knapp 10 000 Euro wird sich der Landkreis an den Arbeiten an der Kreisstraße in Alsmoos beteiligen. Darüber informierte Landrat Christian Knauer bei einem Termin vor Ort am Dienstag. Die Gemeinde Petersdorf hatte veranlasst, dass das Kanalnetz in diesem Bereich ausgebaut wurde.

    "In erster Linie, um das Gemeindezentrum, die Raiffeisenbank und die Friedhofskapelle anzuschließen", erklärte Bürgermeister Johann Settele. "Dafür gibt's keine Zuschüsse, leider." Außerdem wurde auf Höhe der Amselstraße eine Querungshilfe eingebaut. Nun können Fußgänger in der Mitte stehen bleiben, wenn sie auf dem Weg zum Friedhof, zur Raiffeisenbank oder künftig zum Gemeindezentrum sind. An dieser Stelle nutzen täglich an die 4500 Fahrzeuge die Kreisstraße Aic 8. Weil darüber geklagt wird, dass die Autos dort mit zu hohem Tempo unterwegs sind, will die Polizei nun gegensteuern. Settele: "Wir werden demnächst Radarmessungen durchführen. Die fahren wie die Wahnsinnigen." Die Kosten für die Querungshilfe werden auf 50 000 Euro veranschlagt: "Ich hoffe, dass der Landkreis sehr viel übernimmt."

    Außerdem brachte Settele den Wunsch von Alsmooser Bürgern vor, die in der Ortsdurchfahrt keine Lastwagen mehr sehen wollen: "Eine Umleitung hätten wir über die Gebersdorfer Kreuzung."

    Im Frühjahr wird an der Nordseite der Aichacher Straße noch ein Geh- und Radweg angebaut, außerdem werden drei Lampen für eine bessere Beleuchtung sorgen. "Ich darf Ihnen gleich mal attestieren, dass Sie die Straße in vorbildlicher Weise hergerichtet haben", lobte Landrat Knauer. Es sei "selbstverständlich, dass wir uns daran beteiligen". Das Gleiche gelte für den Geh- und Radweg. Die Straße sei besser ausgebaut worden als üblich: "Das führt dazu, dass sie länger hält."

    Planer Michael Mayr jun. lobte die beteiligten Firmen: "Seel und Fimobau haben zügig gearbeitet."

    Abschließend informierte sich Knauer über den Fortschritt beim Gemeindezentrum, das 2011 fertiggestellt wird. In den nächsten Tagen werden die fehlenden Tore eingebaut; danach sind alle Gebäude geschlossen.

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