Das ehemalige Hotel Rennbahn soll als "Schlosshotel Rennbahn" wieder zum Leben erweckt werden. Erstmal gab Investor Baron Umberto von Beck-Peccoz genaue Details über das geplante Drei-Sterne-Hotel in Neuburg preis. 20 Arbeitsplätze werden geschaffen. Von Barbara Feneberg


Neuburg. Das ehemalige Hotel Rennbahn soll als "Schlosshotel Rennbahn" wieder zum Leben erweckt werden. Erstmal gab Investor Baron Umberto von Beck-Peccoz genaue Details über das geplante Drei-Sterne-Hotel in Neuburg preis. 20 Arbeitsplätze werden geschaffen.
Beck-Peccoz räumte zunächst mit ein paar Gerüchten auf: Ja, er werde das Projekt definitiv verwirklichen. Und Nein, die Rennbahn werde kein super exklusives Luxushotel. Den Kaufpreis will der Baron nicht verraten, doch er spricht von "einem Liebhaberpreis, der zweifach über der Wirtschaftlichkeit liegt". Den Bauantrag bei der Stadt will er erst einreichen, wenn alle Details geklärt sind. Unter anderem, ob die geplante Dachterrasse überhaupt zu verwirklichen ist.
Nach einigen Monaten Planung steht das Konzept für das "Schlosshotel Rennbahn". Im Erdgeschoss, wo sich heute noch der kleine Kinosaal des Hofgartentheaters befindet, wird ein Restaurant mit bayerisch-mediterraner Küche entstehen. Derzeit laufen Verhandlungen mit Gastronomen. Aber der Baron macht klar: "Wir wollen mit unserem Konzept keinem der etablierten Gasthäuser Konkurrenz machen." An der Frontseite im Turm möchte Beck-Peccoz eine Vinothek einrichten. Sein Geschäftspartner Stefan Meilinger liefert Wein von einem Gut, an dem er selbst beteiligt ist.
Geschäftspartner Meilinger steht nicht zur Debatte
Dass über die Geschäftsbeziehung zu Meilinger in Neuburg gemunkelt wird, ist auch bis zu Beck-Peccoz durchgedrungen: "Ich habe mit ihm bereits mehrere Projekte verwirklicht und war stets zufrieden", zeigt sich der Baron loyal. Zudem habe Meilinger Handwerker an der Hand, die eine Restaurierung und Sanierung nach Kriterien des Denkmalschutzes umsetzen könnten. "Und soweit es geht, wollen wir Original erhalten und den Rest wiederherstellen", sagt Beck-Peccoz.
Ziel des Millionenprojektes ist es, den Rennbahn-Saal zu rekonstruieren. "Er soll unbedingt wieder als Jugendstilballsaal entstehen", sagt der 37-Jährige. Konferenzen, Familienfeiern und kleine Feste mit rund 150 Gästen sollen dort stattfinden. Neben 48 Betten im Haupthaus werden 24 weitere im Hinterhaus, der ehemaligen Kohlenhandlung, gebaut. Den Wellnessbereich können auch externe Gäste nutzen. "Ein Traumprojekt" - sagt Beck-Peccoz. Von Barbara Feneberg
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