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Aindlinger Initiative: „Robin Hood“ hilft den Kindern in Tschernobyl

Aindlinger Initiative

„Robin Hood“ hilft den Kindern in Tschernobyl

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    Rainer Wolke (links) hat mit seiner Schauspieltruppe am Altona-Theater in Hamburg 1800 Euro für „Hilfe aus Tschernobyl“ gesammelt. Heidi Bentele aus Aindling und Monika Huber aus Osterzhausen freuten sich über die Spende.
    Rainer Wolke (links) hat mit seiner Schauspieltruppe am Altona-Theater in Hamburg 1800 Euro für „Hilfe aus Tschernobyl“ gesammelt. Heidi Bentele aus Aindling und Monika Huber aus Osterzhausen freuten sich über die Spende. Foto: Martin Golling

    Aindling Die „Hilfe für Kinder aus Tschernobyl Region Nordschwaben“ erhält unerwartet Geldsegen aus dem hohen Norden. Das Ensemble des Altona-Theaters Hamburg überweist 1800 Euro an die Organisation, die sich von Aindling aus um unbürokratische Hilfe im weißrussischen Gomel bemüht.

    Gerade Kinder kämpfen dort mit den Folgen des radioaktiven Fallouts nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Von der direkten Hilfe aus Aindling erfuhr der in Osterzhausen geborene Schauspieler Rainer Wolke bei mehreren Besuchen in seiner Heimat.

    Wolke ist einer von den 13 Mimen, die seit geraumer Zeit den „Robin Hood“ geben, und zwar nicht nur 60 Mal allein auf der Bühne in Hamburg-Altona, sondern auch auf der Tournee, die sie beispielsweise nach Hannover, nach Herford oder Hameln führte. Bei einem Termin bei Heidi Bentele, Vorsitzende der Tschernobyl-Hilfe, schilderte er genüsslich, wie sich die Schauspieltruppe dieses Geld „erkämpft“ hat: „In der Pause laden wir die Zuschauer immer ein und bieten ihnen einen gespielten Überfall. Da bitten wir dann um Spenden für gemeinnützige Organisationen. Letztes Jahr kamen so 7000 Euro zusammen.“ Dieses „erspielte Geld“ gehe an Initiativen. "Ich bin froh und stolz, dass meine Kollegen meinem Vorschlag zustimmten“, konnte Wolke in Aindling berichten.

    Für Bentele und ihre Initiative kommt der überraschende Geldsegen wie gerufen. Ohnehin fanden beim letzten Hilfstransport nicht alle gesammelten Hilfsgüter einen Platz im Sattelauflieger. Es muss also ein Zweiter an den Start gehen. (mgw)

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