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Autokennzeichen: „SOB“ für Aichach und Friedberg?

Autokennzeichen

„SOB“ für Aichach und Friedberg?

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    „SOB“ für Aichach und Friedberg?
    „SOB“ für Aichach und Friedberg? Foto: Archiv

    Die Verbindungen zwischen Aichach und Schrobenhausen werden enger. Nachdem sich in der vergangenen Woche die beiden Sparkassen zusammengeschlossen haben, könnten womöglich bald Autos mit dem Kennzeichen „SOB“ im Wittelsbacher Land angemeldet werden. Schon jetzt steht fest, dass im Sommer die ersten „FDB“-Schilder ausgegeben werden. Die Staatsregierung hat dazu den Weg frei gemacht (wir berichteten). Doch da vor der Gebietsreform 1972 der Pöttmeser Ortsteil Grimolzhausen zu Schrobenhausen gehörte, wäre es möglich, im Landkreis auch das Kennzeichen „SOB“ einzuführen. Das bestätigte der Sprecher des Landratsamtes, Wolfgang Müller, den Aichacher Nachrichten.

    Bereits im November hatte Landrat Christian Knauer den Kreistag über die Zulassung des alten „FDB“-Kennzeichens abstimmen lassen. Dessen Mitglieder segneten die Entscheidung ohne jede Diskussion ab. Jedoch hatte der Landrat das Gremium freiwillig einbezogen. Die Entscheidung liegt alleine bei ihm. Die Kennzeichnung „SOB“ stand damals nicht zur Debatte.

    Der Landrat muss nun bis Ende April der Regierung von Schwaben mitteilen, ob alte Kennzeichen im Landkreis wieder eingeführt werden. Die übergeordnete Behörde leitet die Entscheidung der Landkreise dann an das bayerische Wirtschaftsministerium weiter. Mit den neuen Nummernschildern können die Bürger dann voraussichtlich im Juli rechnen.

    Ob Landrat Knauer nun auch „SOB“ als drittes Kennzeichen zulassen möchte, steht nach Angaben von Pressesprecher Müller noch nicht fest. Zunächst soll die Entscheidung im Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen abgewartet werden. Wenn die Gremien sich dort für „SOB“ entscheiden, „dann geht die Tendenz eher dahin, dass das alte Kennzeichen wieder eingeführt wird. Wenn dagegen entschieden wird, dann geht die Tendenz dagegen“, sagt Müller. Neuburg-Schrobenhausens Landrat Roland Weigert hat allerdings schon im Januar seine Zustimmung signalisiert, im Nachbarlandkreis „SOB“ wieder einzuführen. Er muss seine Entscheidung ebenfalls bis zum 30. April an die Regierung von Oberbayern gemeldet haben.

    Den ganzen Artikel lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Aichacher Nachrichten.

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