Kühbach Ihr 40-jähriges Bestehen feierte die Kühbacher Schule mit einem bunten Programm.
Für 350 Schüler und ihre Lehrer begann das Fest mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Magnus mit Pfarrer Paul Mahl und dem evangelischen Pfarrer Winfried Stahl, der auch predigte. Vorbereitet und gestaltet hatten diesen die Religionslehrerinnen Evi Fottner und Marieluis Harner zum Thema „Entfalte, was in dir steckt“. Der Schulchor unter Leitung von Angelika Weber sorgte für die musikalische Umrahmung.
Im Festzelt der Brauerei war anschließend zum 40. Schulgeburtstag geladen. Eine Bläsergruppe des Musikvereins spielte dazu auf. Höhepunkt war nach den Festreden der Schuhplattler-Tanz der Klasse 8a, den sie anlässlich des 60. Geburtstages ihres Klassenlehrers Rudolf Neuberger einstudiert hatte. Dafür erntete sie viel Applaus.
Ein ausführlicher Rückblick auf die Geschichte der Schule
Rektor Alfons Kreppold begrüßte die Anwesenden, darunter auch Schulamtsdirektor im Ruhestand Robert Weber sowie Lehrer der ersten Stunde. Für die gute Zusammenarbeit aller bedankte sich der Schulleiter unter anderem bei seinem Stellvertreter Rudolf Neuberger, beim Lehrerkollegium und beim Schulverband Kühbach und Schiltberg.
Kreppold gab anschließend einen ausführlichen Rückblick auf die Geschichte, angefangen vom Bezug der Schule am 2. Mai 1972, bis zur ersten externen Evaluation der Schule mit sehr guter Gesamtbewertung (siehe Infokasten).
In seinem Grußwort erinnerte der Schulverbandsvorsitzende Bürgermeister Johann Lotterschmid an die Zeit vor dem Neubau der Schule in Kühbach. Da habe es nur einfache Schulhäuser gegeben. Sie standen in Kühbach, Unterbernbach, Paar und in Großhausen. Meistens wurden mehrere Jahrgänge in einem Klassenzimmer von einem Lehrer unterrichtet, erinnerte er.
Ein guter Ruf über die Grenzen der Gemeinde hinaus
Lotterschmid wünschte der Kühbacher Schule, dass sie weiterhin erfolgreich ist und den guten Ruf, den die Schule weit über die Gemeindegrenzen hinaus genieße, auch in Zukunft aufrechterhalten könne. Der Verbunds-Koordinator für die Mittelschule Aichach/Kühbach, Franz Negele, gratulierte im Namen des Aichacher Bürgermeisters Klaus Habermann. Er wünschte eine weiterhin gute und harmonische Zusammenarbeit zwischen Aichach und Kühbach. Nach den offiziellen Festlichkeiten standen die Kinder im Mittelpunkt. Rechtzeitig zu Beginn ihres Sport- und Spielfestes auf dem Schulgelände herrschten ideale Wetterbedingungen. Fast jede Klasse hatte ein Spiel vorbereitet, angefangen von Dosenabschießen, Pedalo- oder Bobbycar-Rennen über einen Sportparcours bis hin zu einem Spielkasino oder Diabolo.
Eine Klasse verkaufte die restlichen Artikel, die sie noch von der KüGesch übrig hatte. Eine andere Klasse machte Popcorn. Zum Thema „Was gibt’s im Weltall außer Sterne?“ hielt Jörg Rademacher einen Vortrag im Schulhaus. Für die Teilnahme an den Spielen hatte jeder einen Spielpass, der nach erfolgreichem Mitmachen abgestempelt wurde. Mit großem Spaß und Eifer waren die Mädchen und Buben bei der Sache.
Da kam so mancher ins Schwitzen. Der Elternbeirat versorgte die Schüler mit Muffins und Getränken und die Gäste konnten sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Ein weiterer Höhepunkt fand am Samstag mit der Eröffnung einer Handarbeits-, Kunst und Werkausstellung statt, die gut besucht war. In der Schau werden unzählige Kunstwerke der Kinder präsentiert. Zu bewundern sind auch viele Bilder, die im Kunstunterricht entstanden sind.
Werke im Sinne der ganzheitlichen Bildung
Alle Werke, egal ob aus Ton, Stoff oder Papier hergestellt, sind allesamt Zeichen für Kreativität, Phantasie und Ästhetik.
Die Arbeiten sind nach und nach während des laufenden Schuljahres im Sinne einer ganzheitlichen Bildung mit Herz und Händen gefertigt worden, wie die Verantwortlichen ausdrücklich betonten.
Von allen Seiten bekamen die Fachlehrer, die die Ausstellung liebevoll hergerichtet hatten, großes Lob.