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Einweihung: Selbst der Pausenhof ist neu

Einweihung

Selbst der Pausenhof ist neu

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    Noch schützen rot-weiße Flatterbänder die frisch gestalteten Außenanlagen vor dem Betreten.
    Noch schützen rot-weiße Flatterbänder die frisch gestalteten Außenanlagen vor dem Betreten.

    Aindling Längst sind die Aindlinger Grundschüler eingezogen und auch die Hortkinder haben dort eine so gut wie neue Bleibe gefunden, wo noch vor gar nicht langer Zeit die Verwaltung ihren Sitz hatte. Die beiden Häuser – der Schultrakt ist Baujahr 1958, der ehemalige Trakt der VG Aindling Baujahr 1962/63 – sind im Rahmen des Konjunkturpakets II saniert worden, nicht nur energetisch. Am heutigen Samstag, 12. Mai, findet die Einweihung der einstmals getrennten Gebäude statt. Beginn ist um 10.45 Uhr, die offene Tür schließt um 15.30 Uhr.

    „Die Gebäude waren in einem altersentsprechenden Zustand. Nach Auflage des Konjunkturprogramms haben wir uns für Mittel für die energetische Sanierung beworben. Wir hatten Glück und bekamen eine Förderzusage“, sagt Bürgermeister Tomas Zinnecker. Im August 2009 fand ein erstes Planungsgespräch mit dem Architekturbüro Obel statt. Die Grundlagen, die damals aufgezeichnet wurden, umfassten zunächst nur die energetische Sanierung des Gebäudes inklusive Erneuerung der Heizungsanlage. Für diese Arbeiten rechneten Bürgermeister, Planer und Gemeinderat ursprünglich mit einem Kostenrahmen von rund 1,2 Millionen Euro.

    „Im weiteren Verlauf zeigten sich dann aber doch erhebliche Mängel in der Bausubstanz, sodass der Rahmen der Arbeiten erheblich erweitert wurde“, berichtet Zinnecker. Unter anderem war geplant, die alten Wasser- und Heizungsleitungen zu belassen, dann entschied man sich aber doch für eine komplette Erneuerung. „Das machte durch die Brecharbeiten im gesamten Gebäude einen erheblichen Kostenfaktor aus“, sagt der Bürgermeister.

    Dazu kamen neue Dächer, die Elektroinstallation wurde auf einen neuen Stand gesetzt und die Toiletten wurden ebenfalls komplett erneuert. Als letztes entschied sich der Gemeinderat für einen komplett neu gestalteten Pausenhof im hinteren Bereich der ehemaligen VG. Zinnecker zieht Bilanz: „Im Endeffekt wurde eine Generalsanierung des ganzen Gebäudes durchgeführt. So ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro.“ Wie Zinnecker betont, nicht durch Kostensteigerungen, sondern ausschließlich durch Mehrungen in den Aufträgen. Die Förderung belief sich auf rund 780000 Euro.

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