Von Johann Eibl
Petersdorf-Willprechtszell Von Willprechtszell aus ist der Weg zur Staatsstraße von Aichach nach Rain nur kurz. Darum war es auch naheliegend, dass bei der Bürgerversammlung in diesem Ort im Schimmelwirt das Thema angesprochen wurde. Nicht das erste und wohl nicht das letzte Mal. Denn Bürgermeister Johann Settele warnte vor falschen Erwartungen: „Ich kann nichts versprechen.“
Florian Brandner blickte kurz zurück. 2010 habe man den Eindruck gewinnen können, es gehe gleich los mit den Arbeiten an der Straße von der Gebersdorfer Kreuzung in Richtung Westen: „Jetzt rührt sich nichts mehr. Wie ist der Stand?“ Settele wählte deutliche Worte: „Wir haben hier die schlimmste Staatsstraße im Landkreis. Die ist in einem saumäßigen Zustand, das ist nicht übertrieben.“ Es habe bereits Planungen gegeben. Settele weiter: „Wir sind überrascht worden, wie man uns aus der Stufe 1 in die Stufe 1R eingeordnet hat. Das bedeutet, dass die nächsten zehn Jahre nichts geht.“
So ganz will der Bürgermeister aber die Hoffnung nicht aufgeben: „Es gibt immer wieder Sonderfördermittel.“ Vorrang sollte das Stück von der Gebersdorfer Kreuzung bis zur Abzweigung nach Axtbrunn haben oder zumindest bis zum Aussiedlerhof. Die Straße könnte trotz allem früher zum Zug kommen, wenn die eine oder andere Maßnahme verschoben wird. Settele stört sich daran, dass die Entscheidung weit weg in München fällt; besser sei es, wenn das in Schwaben geschehe. Die Bürger sollten Druck ausüben und E-Mails an das Innenministerium schicken. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Montagausgabe der Aichacher Nachrichten.