Inchenhofen Eine Woche nach Beginn der Umleitung von der AIC 5 über Inchenhofen, ist das Verkehrsaufkommen in der Marktgemeinde erträglich. Karl Metzger, Inchenhofens Bürgermeister, erklärte dazu auf AN-Anfrage: „Es gibt sicherlich etwas mehr Schwerlastverkehr, der hier sichtbar ist, aber der ist nicht belastender als vorher. Insgesamt läuft es ganz okay.“
Der von Radersdorf kommende Verkehr, werde mit einer Ampel geregelt und über die Pöttmeser Straße geführt, die halbseitig geöffnet ist. Das sei nicht so tragisch, so Metzger. Anwohner hatten sich zuvor über die ortsinterne Umleitung beschwert, die seit zwei Wochen besteht (wir berichteten). Diese führt um die Pöttmeser Straße herum durch ein Wohngebiet.
Polizei wird Geschwindigkeit und Fahrverhalten stark kontrollieren
Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Landratsamtes und der Polizei sei nach einer neuen Regelung gesucht worden. Den Verkehr mit einer dritten Ampel zu regeln, sei mit 30000 Euro jedoch zu teuer. Stattdessen werde die Polizei von nun an mehr Präsenz zeigen und so versuchen, die Situation zu entschärfen. Sie werde, laut Metzger, vor allem die Geschwindigkeit der Fahrer auf der Umleitung kontrollieren und darauf achten, dass die Einfahrt in gesperrte Bereiche unterbleibt.
Außerdem kündigte Metzger an, die Gemeinde werde ein eigenes Tempomessgerät aufstellten, um die Geschwindigkeit statistisch zu erfassen und auszuwerten. Es werde auch geklärt, ob der Brechstubenweg, der momentan als Einbahnstraße ausgewiesen ist, wieder von beiden Richtungen befahren werden darf.
Bis Ende August ist die AIC 5 zwischen Radersdorf und Unterbernbach gesperrt, weil der Straßenbelag ausgebessert und ein Radweg gebaut wird. Seitdem führt die Umleitung ab Walchshofen über Inchenhofen, Unterbachern und Schnellmannskreuth nach Unterbernbach. In Inchenhofen ist seit Mitte April außerdem eine Umleitung um die Pöttmeser Straße eingerichtet, weil an der Wallfahrtskirche St. Leonhard das Dach erneuert wird. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis November. (pli)