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Aichach: Viele begleitet das Friedenslicht heim

Aichach

Viele begleitet das Friedenslicht heim

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    Voll erleuchtet zeigt sich nun der Aichacher Rathaus-Adventskalender (oben). Leise rieselt der Schnee, als der Nikolaus am Freitag das letzte Fenster am Rathaus-Adventskalender öffnete (links). Engerl und Nikolaus hatten am Heiligen Abend ihren letzten Einsatz (Mitte). Am späten Freitagnachmittag kehrte am Aichacher Stadtplatz dann weihnachtliche Ruhe ein (rechts). Fotos: ech
    Voll erleuchtet zeigt sich nun der Aichacher Rathaus-Adventskalender (oben). Leise rieselt der Schnee, als der Nikolaus am Freitag das letzte Fenster am Rathaus-Adventskalender öffnete (links). Engerl und Nikolaus hatten am Heiligen Abend ihren letzten Einsatz (Mitte). Am späten Freitagnachmittag kehrte am Aichacher Stadtplatz dann weihnachtliche Ruhe ein (rechts). Fotos: ech

    Einem Ameisenhaufen glich am Vormittag des Heiligen Abends am Freitag noch die Aichacher Innenstadt. Am späten Nachmittag lag dann beschauliche Ruhe über der Kreisstadt. Das Warten auf das Christkind hatte begonnen. Nur der Ruf der Glocken zur Kinder- oder Christmette und der Nikolaus am Rathaus durchbrachen die Stille: Das letzte Fenster am Rathaus-Adventskalender wurde geöffnet.

    Zum 24. und letzten Mal hatte Sankt Nikolaus am Adventskalender am Rathaus seinen Einsatz. Vorgelesen wurde nochmals eine der Bärengeschichten. Trotz des Schneefalls zog auch am letzten Tag der Nikolaus eine beachtliche Kinderschar in seinen Bann.

    "Wenn wir jetzt gleich das 24. Fensterl unseres Adventskalender öffnen, dann ist unser Rathaus-Kunstwerk komplett", meinte der Bürgermeister mit Blick auf das Rathaus. Sein Dank ging an alle, die an den Adventsstagen am Rahmenprogramm mitgewirkt hatten, wie den Lehrkräften, allen Musikern, dem Bauhof, den Engeln mit Christkind, dem Nikolaus, der Polizei und allen Gruppen, die sich während der 24 Tage engagiert haben. "Möge sich unsere schöne Stadt auch im kommenden Jahr so lebendig, so liebenswert und menschlich zeigen, wie das auch heuer wieder der Fall war", so der Wunsch des Bürgermeisters für 2011.

    Krippenspiel und Friedenslicht

    Bürgermeister Habermann wünschte allen Wartenden und der gesamten Bürgerschaft ein "gesegnetes Weihnachtsfest".

    Viele Menschen zog es am Geburtsfest des Herrn in die Gotteshäuser. Die Kindermette in der Walchshofener Filialkirche am Nachmittag war sehr gut besucht. Dabei übermittelten bildlich die Kinder ihren Gleichaltrigen und Erwachsenen die Weihnachtsgeschichte. Die kleine Schauspielertruppe mit Sepp Magg als alterndem Schafherdenbesitzer meisterten ihre Aufgabe hervorragend.

    Auch in den umliegenden Pfarreien waren die Kirchen bei den Festgottesdiensten voll besetzt. Gelesen wurde das Lukas-Evangelium, wo der Engel des Herrn die Geburt Christi im Stall von Bethlehem vor über 2000 Jahre verkündet. Das Friedenslicht aus Bethlehem fehlte in Aichach nicht. Einige Helfer vom Missionskreis haben ihre Verkaufsstände aufgebaut. Die Gottesdienstbesucher der Stadtpfarrei Aichach konnten an verschiedenen Stellen ihre Kerze am Friedenslicht anzünden und es mit nach Hause nehmen.

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