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Jahreshauptversammlung: Zehn Menschen gerettet

Jahreshauptversammlung

Zehn Menschen gerettet

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    Die Kommandanten Richard Hammerl und Klaus Hartwig (hinten, von links) begrüßten bei der Jahreshauptversammlung zwei Neuzugänge der Pöttmeser Feuerwehr: Dominik Urban und Stefan Schamberger (vorne, von links).
    Die Kommandanten Richard Hammerl und Klaus Hartwig (hinten, von links) begrüßten bei der Jahreshauptversammlung zwei Neuzugänge der Pöttmeser Feuerwehr: Dominik Urban und Stefan Schamberger (vorne, von links).

    Pöttmes Akribisch aufgelistet dokumentierte der Jahresbericht von Kommandant Klaus Hartwig ein arbeits- und einsatzreiches Jahr der Pöttmeser Feuerwehr. Am Freitagabend gaben Hartwig und Vorsitzender Ernst Eisenhofer anlässlich der Jahreshauptversammlung beim Ochsenwirt einen Überblick über all das, was die derzeit 59 Aktiven im vergangenen Jahr geleistet haben.

    Für die Pöttmeser Truppe läuft alles bestens. Seit Jahren ist der aktive Mitgliederstand konstant, mit derzeit 59, darunter neun Frauen, hat man sich sogar um einen Zähler verbessert. Die Jugendgruppe ist äußerst aktiv. Die Zusammenarbeit mit den zwölf gemeindlichen Wehren zahlt sich bei Einsätzen aus, die Unterstützung durch die Gemeinde ist nie infrage gestellt. Das Ansehen in der Bevölkerung ist hoch.

    Das dokumentierten die Jahresberichte von Ernst Eisenhofer, den Kommandanten Hartwig und Richard Hammerl sowie Jugendwart Magnus Hammerl. Beeindruckend war die Auflistung der Aktivitäten durch Eisenhofer. Gottesdienste, Umzüge, Volksfest, Marktfest, Adventssingen, Ausflüge, Geburtstage und Fahrzeugweihe wurden engagiert begleitet.

    Hartwig wartete mit „harten“ Zahlen auf. 45 Einsätze, bei denen zehn Personen gerettet wurden, 341 Übungen sowie Fahrzeug- und Gerätewartungen, 4186 geleistete Stunden – das ist für Hartwig „eine große Menge“. Viel Zeit und Arbeit investiere seine Truppe in Aus- und Weiterbildung. So ermögliche das breit gefächerte Angebot ein durchgehend hohes Niveau in punkto Wissen und Können. Die zahlreichen Beförderungen seien dafür ein deutliches Zeichen. Auch rein automechanisch bewährten sich die Aktiven. 2011 wurde ein LF16/12, Baujahr 1981, von der Feuerwehr München für wenig Geld gekauft und in Eigenregie so umgebaut, dass man jetzt quasi ein neuwertiges Fahrzeug zur Verfügung habe. Für die finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde bedankte sich der Kommandant beim Bürgermeister.

    Anerkennung zollte zweiter Kommandant Hammerl seiner 14-köpfigen Atemschutztruppe. Beim Silobrand in Unterbernbach waren sie nebst vielen anderen Wehren im Einsatz. Hammerl war einer der Hauptorganisatoren beim Aktionstag im September. Für die Pöttmeser erneut die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen, wie kompetent die heimische Wehr ist. Der Jugendwart betreut mit Manuela Steiger die Jugendgruppe, die derzeit zwölf Anwärter zählt, darunter fünf Mädchen. Hammerl strahlt persönlich die Motivation aus, die auch Markenzeichen seiner Schützlinge ist. 21 Übungen, 465 Ausbildungsstunden und über 500 Stunden allgemeine Jugendarbeit sprechen für sich. Herausragende Ergebnisse bei Jugendleistungsprüfungen und Wissenstest wurden gekrönt durch den Jugendausflug nach Usedom und dem Gegenbesuch aus Thüringen. Kein Wunder also, dass die intern durchgeführte „Zufriedenheitsstudie“ ein überaus positives Bild ergab. Das betraf auch den Kassenbericht Steigers.

    Sowohl Bürgermeister Franz Schindele als auch Kreisbrandinspektor Ben Bockemühl waren sich bewusst, dass sie mit der Pöttmeser Wehr äußerst fähige Partner haben. Hier paare sich Miteinander und Menschlichkeit mit technischer Kompetenz. (vj)

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