Sie haben das erste Relegationsspiel mit 1:2 verloren. Doch so richtig verloren ist für die zweite Fußballmannschaft des TSV Aindling noch nichts. Diese knappe Niederlage kann sie am Montag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen die DJK Lechhausen wettmachen. Danach wird abgerechnet und ermittelt, wer in der nächsten Runde in der Bezirksliga spielen darf.
Allerdings – und das machte Trainer Magnus Hoffmann am Donnerstagabend unmissverständlich klar – wird am Pfingstmontag eine ordentliche Steigerung notwendig sein. Die Gäste mussten kurzfristig ohne Kajetan Schaffer zurechtkommen, der absagte, weil er heute eine Mathematikprüfung zu absolvieren hat. „Die Lechhauser waren bissiger. Bei denen hat man gemerkt, dass sie wollen. Ich weiß nicht, woran es bei uns lag. Vielleicht war die Nervenanspannung zu groß“, urteilte Hoffmann.
0:0 zur Pause – dieses Resultat schmeichelte dem TSV, denn da hätten die Augsburger durchaus mit 2:0 Toren führen können. Bei einem Schuss von Michael Schollerer musste Thomas Schwegler auf der Linie klären. Tobias Hellmann, der früher ein Jahr lang an der Derchinger Straße spielte, konnte einen Fernschuss nicht festhalten, Florian Baumgartl jagte den Abpraller in die Wolken. Ein Schuss von Simon Knauer aus (zu) spitzem Winkel war die einzig nennenswerte Aktion der Aindlinger im ersten Durchgang.
Ein hoher Ball, geschlagen von Raif Kurt nahe der rechten Auslinie, landete zum 1:0 im langen Eck. Giovanni Goia fiel im Strafraum, der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Ein Zuspiel von Fabian Ettinger eröffnete Knauer die große Chance zum Ausgleich. Der Stürmer behielt kühlen Kopf und lenkte die Kugel ins lange Eck. Doch die Hoffnung auf ein Remis erfüllte sich nicht. Es lief die Nachspielzeit, als Raif Kurt nach einem Freistoß ein zweites Mal ins Schwarze traf. Nicht nur in dieser Szene haderten die Gäste mit dem Unparteiischen.