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Regionalliga: Wenig Hoffnung

Regionalliga

Wenig Hoffnung

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    Optimismus sieht anders aus: BCA-Präsident Volker Weingartner (links) und sein Trainer Marco Küntzel gehen mit wenig Hoffnung in die Qualifikationsspiele gegen den TSV Großbardorf.
    Optimismus sieht anders aus: BCA-Präsident Volker Weingartner (links) und sein Trainer Marco Küntzel gehen mit wenig Hoffnung in die Qualifikationsspiele gegen den TSV Großbardorf.

    Aichach Volker Weingartner ist zufrieden. Nein, der Präsident des BC Aichach hat die letzten Auftritte seiner Mannschaft nicht vergessen. Über die sportliche Situation seines Vereins hört man vom Teamchef des Landesligisten derzeit nichts Positives. Seine Zufriedenheit bezieht sich auf einen anderen Aspekt des Qualifikationsspiels zur Regionalliga. Der Thierhauptener freut sich über den Gegner. Nicht, weil er sich gegen den TSV Großbadorf heute Abend (Anstoß 18.30 Uhr) große Chancen ausrechnet. Seine Freude hat andere Gründe.

    „Wenigstens ist die Partie gegen Großbardorf kein Sicherheitsspiel“, sagt Weingartner. „Sonst hätten wir richtig harte Auflagen zu erfüllen. Sportlich ist es die beste Bayernligamannschaft, die die Relegation spielen muss. Es wäre eine Sensation, wenn wir weiterkommen würden.“ Der Stachel der vergangenen Halbserie sitzt tief. Der ansonsten so positiv denkende BCA-Boss ist auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

    Sein vor dieser Saison zusammengestelltes Team hat die Erwartungen nicht erfüllt. Im Gegenteil: Von einem echten Team ist der BCA derzeit meilenweit entfernt. Das hat auch die Partie in Kirchanschöring gezeigt: „Wir müssen ehrlich sein“, sagt Weingartner. „Wir haben überhaupt keinen Grund daran zu glauben, dass uns diese Sensation auch gelingt.“ Selbst wenn der Unternehmer nach kurzem Innenhalten noch schnell hinzufügt, dass man auch in diesem Jahr schon guten Fußball gespielt habe. Es sind nicht mehr als Durchhalteparolen, die da über seine Lippen kommen.

    Zumal Weingartner genau weiß, was auf seine Mannschaft da für ein dicker Brocken wartet. Eine kampfstarke, gestandene Bayernligamannschaft. Ein Team, das seit Jahren zum festen Inventar der bayerischen Eliteliga gehört. Und das nur haarscharf an der direkten Qualifikation vorbeigeschrammt ist: „Die haben all das, was uns fehlt“, sagt Weingartner. „Kampfgeist, Leidenschaft, eine Hierarchie innerhalb des Teams. Kommt da bei uns keine 300-prozentige Leistungssteigerung, haben wir überhaupt keine Chance.“

    Dem BCA fehlen die personellen Alternativen

    Grund zur Sorge bereitet auch die personelle Situation. In Kirchanschöring standen nur 13 Spieler auf dem Spielberichtsbogen. Die Chance, dass gegen Großbardorf noch der ein oder andere dazukommt, ist relativ gering: „Die Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf“, sagt Coach Marco Küntzel. „Das ist ja auch ein Problem. Wenn ich mehr Alternativen hätte, würde ich einige Jungs auf der Bank sitzen lassen. Aber ich habe sie derzeit einfach nicht.“

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