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Biberbach-Affaltern: Ab Sommer 2011 mit dem Rad durchs Bibertal

Biberbach-Affaltern

Ab Sommer 2011 mit dem Rad durchs Bibertal

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    Ab Sommer 2011 mit dem Rad durchs Bibertal
    Ab Sommer 2011 mit dem Rad durchs Bibertal

    Biberbach-Affaltern. Für Biberbach ist es "der" Radweg. Das machte Bürgermeister Wolfgang Jarasch deutlich, als am Montag Vormittag der feierliche erste Spatenstich für den 4,1 Kilometer langen und 668 000 Euro teuren Geh- und Radweg Feigenhofen - Affaltern - Lauterbrunn ausgeführt wurde. Zur Schule, zum Sportverein, zum Freibad in Meitingen werde der Weg führen und besitze zudem wegen der schönen Landschaft im Bibertal auch einen hohen Freizeitwert, betonte Jarasch und dankte allen, die den Bau ermöglichten.

    "Wir hätten das Projekt gerne schneller realisiert", sagte Landrat Martin Sailer, zumal der erste Abschnitt dieses Radwegs auf den 3,7 Kilometern zwischen Biberbach bis Feigenhofen bereits im Sommer 2007 seiner Bestimmung übergeben worden sei. Doch leider hätten sich die Verhandlungen mit einigen Grundstückseigentümern in die Länge gezogen. Sailer dankte den Biberbacher Kommunalpolitikern für die Vorarbeit bei den Grundstücksverhandlungen.

    Nun wolle man nach vorne schauen, meinte Sailer, und freute sich, dass den rund 2000 Kilometern Rad- und Wanderwegen im Landkreis Augsburg voraussichtlich schon im nächsten Sommer ein weiteres Stück hinzugefügt werden könne.

    Der Radweg stelle einen sinnvollen Lückenschluss dar, sagte Sailer weiter und sei auch wegen der starken verkehrlichen Belastung der Kreisstraße A 12 eine sehr sinnvolle Maßnahme.

    Auch die Aspekte "Tourismus und Freizeit" spielten bei diesem Radweg eine Rolle, spielte der Landrat auf die "Erkundung der Heimat" an und betonte: "Es gibt in der Region viel zu sehen."

    Heretsried hofft auf mehr Freizeitverkehr

    Freude auch bei Heretsrieds Bürgermeister Josef Carteau: Er erhofft sich durch den Radweg eine Belebung seiner Gemeinde durch den Freizeitverkehr. Außerdem verwies er auf Synergieeffekte durch den geplanten Bau des fünf Kilometer langen Radwegs an der Staatsstraße 2036 von Holzhausen nach Heretsried, der im Dezember beginne.

    Andreas Endres vom gleichnamigen Ingenieurbüro sagte, man habe "möglichst bestandsorientiert" geplant - also unter Einbeziehung der Wirtschaftswege - und habe schützenswerte Gebiete und Baumbestand bestmöglich berücksichtigt. Streckenweise werde man näher als 60 Meter an den Leiseweiherbach herankommen, wofür eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich gewesen sei. Auf etwa 150 Metern am östlichen Ortsausgang von Affaltern sei leider nur ein reiner Gehweg möglich, weil nicht mehr Grund zur Verfügung stehe. Hier müssen die Radfahrer also auf die Straße ausweichen.

    Als "sehr schwierig" bezeichnete Endres den Baugrund: "Hier erwarten uns sicher einige Hausforderungen." Dennoch hoffe er, dass der Geh- und Radweg, unter den auch Leerrohre für DSL verlegt werden sollen, im Juni nächsten Jahres fertig sein wird. Auch Gerhard Kranzfelder von der ausführenden Baufirma zeigte sich in dieser Hinsicht optimistisch und hoffte auf Glück mit dem Wetter.

    Landtagsabgeordneter Georg Winter, der ebenfalls zum Spatenstich nach Affaltern gekommen war, sagte einen Zuschuss von 40 Prozent aus staatlichen Mitteln zu und wünschte dem Bauprojekt viel Erfolg.

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