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Senioren: Bei permanentem Wandel fit

Senioren

Bei permanentem Wandel fit

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    Über das Betreuungskonzept des Langweiders Lechauenhofs informierten sich SPD-Kreisvorsitzender Roland Mair (Zweiter von links, dann jeweils weiter nach rechts) Martin Ehmann (stellvertretender Kreisvorsitzender), Lechauenhof-Geschäftsführer Kaspar Pfister, Bürgermeister Jürgen Gilg und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Günter Klein.
    Über das Betreuungskonzept des Langweiders Lechauenhofs informierten sich SPD-Kreisvorsitzender Roland Mair (Zweiter von links, dann jeweils weiter nach rechts) Martin Ehmann (stellvertretender Kreisvorsitzender), Lechauenhof-Geschäftsführer Kaspar Pfister, Bürgermeister Jürgen Gilg und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Günter Klein. Foto: Foto: privat

    Langweid/Landkreis Augsburg Die Sozialdemokraten des Landkreises diskutierten mit der Heimleitung des im Frühjahr eröffneten Pflegeheimes „Lechauenhof“ in Langweid die Aufgabenstellung, Senioren menschenwürdig und wohnortnah unterzubringen.

    Die Pflege von älteren Menschen soll mehr im häuslichen statt im stationären Bereich stattfinden, zeigte die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr (SPD) den Anspruch aus dem 9. Sozialgesetzbuch auf. Aus diesem Grund sei es für die SPD wichtig, sich die Umsetzung in beiden Bereichen anzuschauen, erläuterten die Verantwortlichen der Kreis-SPD, Kaspar Pfister, dem Geschäftsführer von BeneVit (Betreiber des Lechauenhofs).

    Nach der Vorstellung des Konzepts und einer Besichtigung vor Ort, zeigte sich der Kreisvorsitzende Roland Mair positiv überrascht, wie man mit einer dezentralen Organisation und Förderung der Selbstständigkeit nicht nur die Kosten reduzieren kann, sondern auch die Lebensqualität auf einem hohen Niveau sicherstellt.

    Für den neu gewählten Langweider SPD-Vorsitzenden Günter Klein ist das dort vorhandene Hausgemeinschaftskonzept, bei dem die Pflegebedürftigen in Wohnungen zu etwa zwölf Personen leben, eine Alternative zu den bisherigen Pflegeheimen. Die Bewohner werden in Alltägliches eingebunden und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft kann sich vorstellen, dass auf diese Weise die Selbstverantwortung der Bewohner gefördert und gestärkt wird. Bürgermeister Jürgen Gilg sieht die Gemeinde Langweid gerade in einer Zeit, in der die Pflegebedürftigkeit weiter steigt und die Familienstrukturen immer mehr wegfallen, mit der Einrichtung auf dem richtigen Weg.

    Auch die geplante Verflechtung mit den Vereinen und Menschen vor Ort sehen die Genossen als Bereicherung an. Für Kaspar Pfister war mit dem Auslagern von Tätigkeiten an externe Unternehmen keine Möglichkeit der Kostenreduzierung gegeben, er vertraut auf die starke Bindung zwischen Personal und Angehörigen sowie einem Wandel in der Ausbildung der Pflegekräfte.

    Roland Mair sieht in der Einrichtung einen Weg, die Grundsätze stationärer Pflege mit ambulanten Eigenschaften zu verbinden. „Pflegeheime unterliegen permanentem Wandel, der Lechauenhof ist in der Entwicklung vorne dabei.“ (AL,lig)

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