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Generalversammlung: Blaskapelle wirbt um Nachwuchs

Generalversammlung

Blaskapelle wirbt um Nachwuchs

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    Blaskapelle wirbt um Nachwuchs
    Blaskapelle wirbt um Nachwuchs

    Altenmünster-Violau Das Thema Nachwuchs bleibt beim Musikverein Violau ebenso wie bei anderen Vereinen ein Dauerbrenner: Bei der Generalversammlung im Vereinsheim in Unterschöneberg beklagten Vorstand Thomas Koch und Dirigent Peter Heinle wie schon im vergangenen Jahr, dass das Interesse am aktiven Musizieren im Blasorchester stetig abnehme.

    „Wenn die Zahl der Musiker weiter in diesem Maß abnimmt, ist beispielsweise ein Weihnachtskonzert in Zukunft kaum noch möglich“, sagte Koch. Allerdings äußerte er sich auch enttäuscht über den schwachen Besuch des jüngsten Konzerts, für das die Musiker immerhin ab September intensiv geprobt hatten. Nach zehn Jahren, in denen der Mitgliedsbeitrag von acht Euro stabil gehalten worden war, beschloss die Versammlung einstimmig, den Beitrag auf zehn Euro jährlich anzuheben. Thomas Koch erinnerte an Höhepunkte des Vereinsjahres wie die Serenade, die wegen eines Wolkenbruchs kurzfristig in die Wallfahrtskirche verlegt werden musste, die Hitparade der Blasmusik und das Weihnachtskonzert. Darüber hinaus war die Kapelle bei vielen Festen und kirchlichen Anlässen zu hören.

    Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz: Unter anderem unternahm der Verein einen Ausflug nach Wasseralfingen, Nördlingen und Harburg.

    Von einem durchschnittlichen Probenbesuch von 85 Prozent berichtete Dirigent Peter Heinle, wobei Jakob Doßner, Thomas Koch und Peter Heinle selbst bei keiner einzigen der 49 Proben gefehlt hatten.

    Bürgermeister dankt für das Engagement

    Über die Aktivitäten der Musikerjugend – 21 Musiker sind unter 27 Jahre alt – informierte Jugendleiterin Jessica Wink die Versammlung. Die elfköpfige Jugendkapelle trat bei der Serenade, der Kindermette und dem Weihnachtskonzert auf. Bei einem Vorspielnachmittag hatten die Jungmusiker die Gelegenheit, zu demonstrieren, was sie in der Instrumentalausbildung gelernt hatten.

    Altenmünsters Bürgermeister Bernhard Walter wies darauf hin, dass es heutzutage keine Selbstverständlichkeit sei, eine Musikkapelle am Ort zu haben. Er bedankte sich für das Musizieren beim Jungbürgerempfang und bei der Einweihung des Kreisverkehrs: „Ein solcher musikalischer Rahmen wird auch von auswärtigen Besuchern gewürdigt.“

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