Die Klausur der CSU in Gersthofen, bei der sich eine deutliche Mehrheit für Bürgermeister Jürgen Schantin und gegen seine Kritiker ausgesprochen hat, ist vorbei. Nun melden sich weitere Unterstützer. „Die Junge Union zeigt sich bestürzt über die aktuellen Geschehnisse in der CSU Gersthofen und auf welche Ebene das Auftreten der Gegner Schantins in den letzten Wochen abgedriftet ist“, schreibt JU-Vorsitzender Florian Weiß in einer Pressemitteilung. Die öffentlichen Attacken auf persönlicher und nicht sachlicher Ebene gegenüber Bürgermeister Schantin halte die JU für unprofessionell. „Besonders die Äußerungen, die Schantins Privatleben betreffen und belasten, haben nichts auf der politischen Bühne verloren und dienen keiner sachlichen Diskussion.“
In der Klausur am vergangenen Samstag habe sich eindeutig herauskristallisiert, dass eine deutliche Mehrheit hinter Bürgermeister Schantin steht und auch weiter stehen wird. Auch die Junge Union habe sich hier ganz klar für den amtierenden Bürgermeister ausgesprochen.
„Es ist uns schleierhaft, warum versucht wird, die Arbeit und das Auftreten Schantins durch Vergleiche mit unserem Altbürgermeister Deffner schlecht zu machen.“ Dieser habe in seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit sehr viel für Gersthofen erreicht. Doch halte die Junge Union es für unverhältnismäßig zu erwarten, dass ein neuer Mann in seiner ersten Amtszeit denselben Erfahrungsschatz aufweisen kann. (AL,lig)