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Landkreis Augsburg: Das schnelle Internet gibt es nicht überall

Landkreis Augsburg

Das schnelle Internet gibt es nicht überall

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    S. Grabowski
    S. Grabowski

    Von Cordula Homann

     Warum hat der Freund im Nachbarort das schnelle Internet, und der Schwager kann nicht mal eine E-Mail mit ein paar Fotos verschicken? Warum kann der eine zwischen der Telekom und anderen Internetanbietern wählen und der andere nicht?

    Siegfried Grabowski wohnt auf einer kleinen Anhöhe in Achsheim. Sein Internetanschluss ist, das kann man sagen, primitiv: Zwei Megabit pro Sekunde, mühsam über eine besondere Satellitenschüssel eingerichtet. Wenn der 70-Jährige große Dateien, Bilder, Daten, per Mail verschicken will, brennt er sie auf eine DVD und fährt zu seinem Sohn in den Augsburger Stadtteil Lechhausen. Der wiederum speichert die Daten auf seinem Computer, hängt sie an eine E-Mail, und noch während sie das Wort „E-Mail“ lesen, hat der Empfänger sie erhalten.

    Von Achsheim aus würde das Versenden mindestens die ganze Nacht dauern. „Und irgendwann bricht die Kommunikation ab, und ich merke es dann nicht“, hat Grabowski erfahren. In Langweid gibt es 16 Megabit pro Sekunde, der Ortsteil Stettenhofen sogar das Nonplusultra: 50 Megabit pro Sekunde. „Die haben einfach Glück gehabt, wir sind benachteiligt.“ Dabei gäbe es einen möglichen Glasfaseranschluss direkt um die Ecke.

    Woher diese Ungerechtigkeiten kommen, warum es im Landkreis so viele verschiedene Anbieter gibt und was zum Beispiel DSL 16+ ist, darüber informieren Sie wir in der Samstagsausgabe der Augsburger Allgemeinen Land auf einer großen Sonderseite.

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