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Aufführung: Den raffinierten Juwelenräubern auf der Spur

Aufführung

Den raffinierten Juwelenräubern auf der Spur

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    Turbulente Szenen durchlebten (von links) Wolfgang Singer, Alexandra Jellen, Steffen Schmid, Isabel Jaugsch und Tobias Hefele beim „Diamantenroulette“.
    Turbulente Szenen durchlebten (von links) Wolfgang Singer, Alexandra Jellen, Steffen Schmid, Isabel Jaugsch und Tobias Hefele beim „Diamantenroulette“. Foto: Monika Hupka-Böttcher

    Diedorf-Willishausen Für ihre Frühjahrsinszenierung hat sich die Theater-Crew Diedorf eine besondere Komödie ausgesucht. Diesmal wird vom Publikum kriminalistischer Scharfsinn erwartet, denn in der Kriminalkomödie „Diamantenroulette“ von Walter G. Pfaus geht es recht turbulent und zuweilen auch chaotisch zu.

    Fritz Sandner kommt mit seinem Freund Udo ziemlich angetrunken nach Hause. Fritz hat seinen Wagen zu Schrott gefahren, ein Baum kam ihm ganz plötzlich entgegen. Die Nummernschilder hat er vorsichtshalber abmontiert, zusammen mit dem Kissen vom Rücksitz landen beide schließlich recht angeheitert in der Wohnung und besprechen wort- und gestenreich ihre Ausreden gegenüber ihren Frauen. Was sie aber nicht wissen, ist, dass in dem Kissen ein wertvoller Diamant versteckt wurde. Die raffinierte Gangsterbraut Elsa hat nach einem Einbruch in ein Juweliergeschäft das kostbare Stück auf der Flucht vor der Polizei im Kissen versteckt und sich dann aus dem Staub gemacht.

    Das Einbrecherpaar Elsa und Lars schleichen also ins Haus, um den Diamanten zu holen. Doch sie werden von Helga erwischt. Geistesgegenwärtig gibt sich Elsa als Nichte von Fritz aus und erzählt eine rührselige Geschichte um ihre verstorbene Mutter. Fritz bleibt deshalb nichts anderes übrig als mitzuspielen, zumal er zuvor ein kleines Techtelmechtel mit Elsa hatte und diese ihm droht, seiner nicht unbedingt liebenswürdigen Frau alles zu erzählen. Das führt von nun an zu ungeahnten Verwicklungen. Als dann auch noch Udo – um seinem Freund aus der Patsche zu helfen – seiner Frau Tine erklärt, Elsa wäre natürlich auch seine Nichte, ist das Chaos perfekt.

    Der Kampf um das richtige Kissen mit dem wertvollen Inhalt geht los – schließlich liegen bei Sandners etwa zwölf gleich aussehende Sofakissen herum. Als Oma Findeis auf die „neue Verwandtschaft“ stößt und das bunte Treiben mit und um die Kissen sieht, will sie gleich mitmachen; so eine Kissenschlacht hat sie schon lange nicht mehr erlebt. Auch Töchterchen Inge, ausgerechnet mit dem Polizisten Olaf eng befreundet, schnappt sich ein Kissen.

    Oma Findeis wird als Geisel genommen

    Und so suchen Elsa und Lars verzweifelt nach der versteckten Beute, die wie vom Erdboden verschwunden ist. Dann aber begeht Lars einen Riesenfehler: Weil ihm die Suche zu nervig wird, will er das Prozedere mit seiner Pistole abkürzen. Ausgerechnet Oma Findeis nimmt er als Geisel und will damit die Herausgabe des wertvollen Diamanten erzwingen. Die beiden Freunde Fritz und Udo erweisen sich in der gefährlichen Situation zwar als nicht besonders heldenhaft, doch Elsa und Lars haben die Rechnung ohne Oma Findeis und den schlauen Polizisten Olaf gemacht. Das Ende soll aber hier nicht verraten werden, denn die Theater-Crew freut sich bei den letzten beiden Vorstellungen auf neugierige Zuschauer.

    Mit begeistertem Applaus dankte das Publikum den Darstellern für zwei Stunden spannende und vergnügliche Unterhaltung.

    Weitere Aufführungen gibt es noch am Freitag und Samstag, 27. und 28. April, jeweils um 20 Uhr im Bürgerhaus in Willishausen.

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