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Stauden: Die Apostel im Kräutergarten

Stauden

Die Apostel im Kräutergarten

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    Fotograf Hartmuth Basan (links) und Autor Markus Hilpert von der Uni Augsburg mit dem druckfrischen Büchlein "Apostelkräuter". Foto: Walter Kleber
    Fotograf Hartmuth Basan (links) und Autor Markus Hilpert von der Uni Augsburg mit dem druckfrischen Büchlein "Apostelkräuter". Foto: Walter Kleber Foto: Walter Kleber

    Stauden. Rechtzeitig zu seinem traditionellen Kräuterfest Mitte August in Konradshofen hat der Verein Kräuterregion Stauden das fünfte Bändchen seiner Schriftenreihe herausgebracht. Es trägt den Titel "Apostelkräuter" und ist im Handel erhältlich. Mit dem Untertitel "Pflanzensegen und Bauernbräuche im Volksglauben an die zwölf Jünger Christi" erzählt es aus dem Leben der zwölf Apostel und verrät dabei allerhand Kräutergeschichten und Bauernbräuche rund um die Jünger Christi.

    Enge Beziehung zur Botanik

    Ob Wetterregeln, Segensgebete oder Pflanzennamen: Im Garten und auf dem Feld begegnet man den Aposteln demnach auf Schritt und Tritt. Petrus, Jakobus und ihre Kollegen wurden nicht nur als Schutzpatrone für verschiedene Pflanzen verehrt, auch zahlreiche Legenden berichten von der engen Beziehung der Apostel zur Schöpfung, zur Botanik und zu den Kräutern. Die Autoren Daniela Wörner und Professor Dr. Markus Hilpert sowie Fotograf und Grafiker Hartmuth Basan - alle vom Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeografie an der Universität Augsburg - haben auch dieses Buchprojekt wieder begleitet. Seit alter Zeit, so Monsignore Ludwig Gschwind (Mindelzell) in seinem Vorwort, verbinde sich die Segnung der Kräuter und Blumen mit dem Fest Mariä Himmelfahrt.

    Weniger bekannt sei, dass sich auch bei den Aposteln Beziehungen zu Blumen und Kräutern finden. Das Büchlein lade ein, "sich mit den Autoren auf eine Entdeckungsreise zu begeben".

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