Doch die Regierung von Schwaben und das Kultusministerium lehnten ab. So wurden im Juli die letzten Grundschüler und Lehrkräfte verabschiedet und die finalen Zeilen einer bis 1760 zurückreichenden örtlichen Schulchronik geschrieben.
Zentrales Thema war dann die zügige Realisierung einer örtlichen Kinderbetreuung im ehemaligen Schulhaus, zusammen mit der Nachbargemeinde Allmannshofen. Da beide Gemeinden bisher keinen Kindergarten hatten, wollten sie das Schulhaus zum Kinderhaus umgestalten, zu einer Tagesstätte für Kinder zwischen null und zehn Jahren. Mit viel Unterstützung aus der Bevölkerung konnte im September das Kinderhaus unter Trägerschaft des Arbeiter-Samariter-Bunds den Betrieb aufnehmen.