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Welden: Die erste Howega kam gut an

Welden

Die erste Howega kam gut an

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    Howega 2012 / Gewerbeschau in Welden /
    Howega 2012 / Gewerbeschau in Welden /

    Von Kartin Fischer

     „Die Härteprobe ist bestanden“, sagte Andreas Däubler über die Howega. Die erste Gewerbeschau in Welden ist laut dem Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft positiv verlaufen. „Verbessern kann man immer etwas“, so Däubler. Als Beispiel nannte er die Beschilderung der Gewerbeschau im Ort. Nichtsdestotrotz haben nach Schätzungen des Organisators über 4000 Besucher den Weg zur Howega gefunden.

    „Wir sind mit dem Shuttle-Bus gekommen, der ist eine super Idee“, lobte Thomas Huber. Beim Rundgang durch das Gewerbegebiet Haldenloh hat der Neumünsterer auch Neues gelernt, das Fitnessstudio beispielsweise hatte er zuvor noch nie gesehen. Ihm und seiner Familie haben auch die ausgestellten Autos gut gefallen und damit sind sie nicht allein: „Den Lamborghini fand ich toll!“, sagte Naomi Farkhar. Aber eines war noch toller. Sie ist mit dem Hubschrauber geflogen. Ihre Schwester Saskia hatte am Sonntag Geburtstag und einen Rundflug über den Holzwinkel, der laut den Jugendlichen auch von oben gut aussieht, bekommen. Ihre Freundin Iris Madlener hat die Holzwinkelregion vom Boden aus erkundet. „Es gibt Vieles zu entdecken.“ 61 Anlaufpunkte fand man auf dem Plan zur Howega, verteilt über das große Gewerbegebiet. Während das für die einen „zu weitläufig“ war, empfanden andere den Erkundungsgang ohne Gedränge als angenehm.

    Nicht nur die Besucher sammelten Erfahrungen, auch die Standbetreiber lernten neue Gesichter kennen und nutzten die Veranstaltung, um auf Menschen aus der Umgebung zuzugehen. „Wir haben jede Menge Kontakte geknüpft“, sagte Eva Santau von evio-IT in Welden. Doch Sonntagmittag hat ihr dann der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie musste abbrechen, denn zu ihrem Stand gehörten Geräte wie Notebooks, die nicht nass werden sollten. Bei den Vertreterinnen von Vorwerk staute es sich unter dem Pavillon. „Es zerkleinert alles, ob Käse, oder Schokolade“, hörte man vom Stand. Das Küchengerät „Thermomix“ zog hier viele Frauen an. Für Vertreterin Karin Dieminger war die Gewerbeschau ein Erfolg, trotz schlechtem Wetter.

    Aufgrund der vielen Anmeldungen und der weitgehend positiven Rückmeldungen denken Däubler und sein Planungsteam schon an die Zukunft. In drei Jahren könnte das Gewerbegebiet erneut voll sein von neugierigen Besuchern, Würstchenbuden und Standbetreibern.

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