Mit der Promillegrenze am Steuer nahmen es am Donnerstag gleich drei Autofahrer aus dem Landkreis nicht mehr so genau. Die Männer erwarten jeweils Fahrverbote und Geldstrafen. Ein Fall wird sogar bei der Staatsanwaltschaft behandelt werden.
Den ersten Betrunkenen erwischten die Beamten am frühen Donnerstagabend in der Schäfflerstraße in Dinkelscherben. Dort wurde ein 50-Jähriger angehalten, bei dem ein Atemalkoholwert von etwa 0,8 Promille festgestellt wurde. Ihm droht neben einer Geldstrafe ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Kurz vor Mitternacht kontrollierte eine Polizeistreife in der Paul-Riepp-Straße in Welden einen 24-jährigen Autofahrer. Er hatte eine Alkoholkonzentration von 0,7 Promille im Blut. Auch er durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und muss mit einem Monat Fahrverbot und einer Geldstrafe rechnen.
Seinen Führerschein abgeben musste auch ein 46-jähriger Mann, der in der Nacht auf Freitag im Lerchenweg in Welden kontrolliert wurde. Bei der Kontrolle nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Aufgrund des Atemalkoholwertes von etwas über 1,2 Promille war hier eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins nötig. Wie es mit dem Mann weitergeht, werden Staatsanwalt oder Gericht entscheiden. (eisl)