Westendorf Gut besucht war der Neujahrsempfang der Pfarrei Westendorf. Die Pfarrgemeinde lädt traditionell die Bürgermeister der Gemeinden, alle Vereinsvorstände, die kirchlichen Mitarbeiter und Vertreter der kirchlichen Gremien dazu ein.
Heuer begann der Neujahrsempfang mit einem Gottesdienst, ehe sich die Gäste im Pfarrheim trafen. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Marion Pröll, blickte in ihrer Ansprache auf die großen Ereignisse im vergangenen Jahr, wie die Katastrophen in Fukushima und die Eurokrise zurück. „Wenn ich aber in mein privates Umfeld blicke“, so Pröll, „rückt das Positive in den Vordergrund“. Das liege an der aktiven und bewussten Gestaltung der näheren Umwelt. Anschließend gab die Pfarrgemeinderatsvorsitzende noch einen Ausblick auf den anstehenden Pfarrfasching, das Straßenfest und die Pfarreifahrt im August 2012.
Bürgermeisterin Henriette Kirst-Kopp sprach für die Bürgermeister der Pfarreigemeinden. Die Vereinsvorstände lobte sie für ihr außergewöhnliches Engagement. „Ohne ihren Einsatz wäre das aktive Vereinsleben in unseren Gemeinden nicht möglich.“ Das zeuge von einer intakten Dorfgemeinschaft. Das rege Vereinsleben gibt den Menschen Struktur und Sicherheit.
Die Bürgermeisterin erinnerte in ihrer Ansprache an die Projekte, die im vergangenen Jahr in der Gemeinde realisiert werden konnten. In der Riedstraße wurde der Regenwasserkanal gebaut, der zweite Abschnitt im Neubaugebiet erschlossen und Westendorf an das Breitbandkabel angeschlossen. Beim Wirtschaftsforum konnten sich die Westendorfer Unternehmen den Bürgern vorstellen und ihre Möglichkeiten präsentieren.
Mit dem Neubau der Kinderkrippe und der energetischen Sanierung des Kindergartens hätten die Gemeinde und die Pfarrei optimale Rahmenbedingungen geschaffen, damit Familie und Beruf vereint werden könnten, so Kirst-Kopp.
Projekte starten im Rahmen der Dorferneuerung
Im Ausblick auf das Jahr 2012 sprach das Gemeindeoberhaupt die Projekte im Rahmen der Dorfentwicklung an, die in diesem Jahr starten. Ried-, Garten- und Meitinger Straße werden ebenso wie der Kirch- und der Dorfplatz neu gestaltet. Und auch der Hochwasserschutz wird weiter vorangetrieben. Den Zuhörern wurde klar: 2012 wird ein spannendes Jahr für die Schmuttergemeinde.
Nach den Reden konnten sich die Gäste an dem vielseitigen Buffet stärken, das die Frauen des Pfarrgemeinderates unter der Leitung von Monika Schneider hergerichtet hatten. (ols)