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Westlich von Augsburg: Eurofighter verliert Tanks - Behälter schlagen in Waldstück ein

Westlich von Augsburg

Eurofighter verliert Tanks - Behälter schlagen in Waldstück ein

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    Ein Eurofighter verlor bei einem Übungsflug zwischen Lindach (Dinkelscherben) und Horgau zwei Außentanks.
    Ein Eurofighter verlor bei einem Übungsflug zwischen Lindach (Dinkelscherben) und Horgau zwei Außentanks. Foto: Foto: Marcus Merk

    Das ging noch einmal glimpflich ab: Während eines Übungsfluges hat ein Eurofighter am Montagnachmittag seine beiden Außentanks über dem westlichen Landkreis Augsburg verloren. Die zwei jeweils vier Meter langen Tanks mit einem Durchmesser von je 80 Zentimetern schlugen in einem Waldgebiet und in einem Feld ein. Verletzt wurde dabei niemand. „Wir sind als Luftwaffe am glücklichsten darüber, dass keine Person einen Schaden erlitten hat“, sagte am Montagabend Luftwaffensprecher Kai Gudenoge. Der Zwischenfall sei „absolut ungewöhnlich“, so der Major. In den acht Jahren seiner Sprechertätigkeit sei ihm so etwas „noch nicht untergekommen“.

    Insgesamt überflogen zwei Kampfflugzeuge das Gebiet um Lindach, ein Ortsteil des Marktes Dinkelscherben. Beide Maschinen sind in Neuburg an der Donau stationiert, gehören zum Jagdgeschwader 74 und befanden sich auf dem Rückflug.

    Noch kann die Luftwaffe nichts dazu sagen, wie es zu dem Verlust der Tanks kommen konnte und welche Schlüsse daraus gezogen werden müssen. Spezialisten des Luftwaffenamtes unter der Leitung des Generals Flugsicherheit der Bundeswehr haben die Ermittlungen aufgenommen und sollen „vom Start bis zur Landung alles überprüfen“.

    Gudenoge geht davon aus, dass die Kampfjets zwischen 600 und 700 Stundenkilometer schnell waren. In welcher Höhe sich die Eurofighter befanden, vermochte er nicht zu sagen. „Wir werden alles genau untersuchen.“ Der Pilot des betroffenen Flugzeugs hatte den Verlust der Kerosinbehälter bemerkt und die Koordinaten durchgegeben. Örtliche Polizeistellen wurden informiert.

    Die Suche nach den zwei Tanks, die nicht mehr voll, aber auch nicht komplett leer gewesen sein sollen, lief unmittelbar nach deren Verlust gegen 14.30 Uhr an. 1000 Liter Kerosin passen in einen solchen Zusatztank. Bei der Suche sind auch Hubschrauber eingesetzt worden.

    Kinder waren offenbar Augenzeugen des Zwischenfalls am Himmel. Die Spritbehälter wurden von Spaziergängern gefunden und durch die Polizei gesichert.

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