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Biberbach: Für den Biber wird es in Biberbach ungemütlich

Biberbach

Für den Biber wird es in Biberbach ungemütlich

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    Rund 100 Biber gibt es in der Gemeinde Biberbach.
    Rund 100 Biber gibt es in der Gemeinde Biberbach.

    Biberbach Sehr schade wäre es, wenn im neuen Baugebiet mitten im Ort keine behindertengerechten Wohnungen entstehen würde, fand eine Besucherin der Bürgerversammlung in Biberbach. Ihre Nachfrage, ob die Gemeinde beim Verkauf der Grundstücke für Mehrfamilienhäuser entsprechende Vorgaben machen würde, verneinte Bürgermeister Wolfgang Jarasch. Viele Bauträger würden aber die Barrierefreiheit bei Neubauten generell vorsehen, da das einen klaren Vorteil bei der Vermarktung und Vermietung darstellen würde, so der Bürgermeister.

    Insgesamt läuft es richtig gut für Biberbach, erfuhren die rund 40 Besucher der Bürgerversammlung im Gasthaus Magg. Der viele ländliche Gemeinden beutelnde Bevölkerungsschwund ist in Biberbach kein Thema. Gab es doch im vergangenen Jahr 36 Geburten, so viele wie schon seit zehn Jahren nicht. Für dieses Luxusproblem richte die Gemeinde gerne zusätzliche Plätze in der Kindertagesstätte ein und schaffe mit schnellem Internet, Nachtbus und einem eigenen Energiekonzept Anreize im Ort zu bleiben oder nach Biberbach zu ziehen, betonte der Bürgermeister.

    Vieles läuft gut in Biberbach, manches sogar zu gut. Der tierische Namenspatron des Ortes fühlt sich in „seinem“ Dorf derart wohl, dass es im Gemeindegebiet schon rund 100 der inzwischen nicht mehr gern gesehenen Pelztiere gibt, habe eine kürzlich durchgeführte Kartierung ergeben, so Bürgermeister Jarasch. Eine „Sauerei“ sei es, dass die Tiere höheren Schutz genießen würden, als die Menschen, polterte ein Besucher und erntete die fast ungeteilte Zustimmung seiner Mitbürger.

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