Ustersbach/Zusmarshausen Zwei Brauereien aus dem Augsburger Land räumten bei den neutralen Biertests der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) gewaltig ab: Sechs Goldmedaillen und vier Silbermedaillen gab es in diesem Jahr für die Brauerei Ustersbach. Noch erfolgreicher war Schwarzbräu aus Zusmarshausen 14 mal Gold und 3 mal Silber. Laut einer Pressemitteilung ist Schwarzbräu damit die Brauerei mit den meisten Goldmedaillen und das vierte mal in Folge die Biermarke mit den meisten DLG Medaillen.
Dafür wurden die Biere über drei Monate nicht nur geschmacklich, sondern auch in zahlreichen weiteren Laborkontrollen unter die Qualitätslupe genommen. Groß war nach eigenem Bekunden die Freude über die Auszeichnung bei den Bierbrauern in Ustersbach und Zusmarshausen.
Leopold Schwarz, Inhaber von Schwarzbräu: „Das ist ein schöner Erfolg, an dem alle Mitarbeiter ihren Anteil haben. Erfreulich ist vor allem, dass wir nun schon seit Jahren immer zu den am häufigsten ausgezeichneten Brauereien in Deutschland zählen.“ Seit 1975 erhielt Schwarzbräu 96 mal Gold, 81 mal Silber und 7 mal Bronze und ist damit laut Schwarz Deutschlands erfolgreichster Medaillensammler. Hinzu kommt der begehrte „Preis der Besten“ in Gold, den die Zusmarshauser Brauer nun schon zum 15. Mal gewonnen haben und mit dem langjährige, kontinuierliche Brauqualität ausgezeichnet wird. Mit dem Preis der Besten Gold zeichnet die DLG Unternehmen aus, die über 15 Jahre hinweg ununterbrochen mit höchsten DLG-Prämierungen ihren überdurchschnittlichen Qualitätsstandard unter Beweis gestellt haben.
Stephanie Schmid, Geschäftsführerin von Ustersbacher sagt: „Wir verwenden für unsere Biere nur feinsten Hallertauer Aromahopfen sowie allerbestes Malz aus der Region. Dabei muss das Malz bestimmte Qualitätseigenschaften aufweisen, bevor es als Braumalz für Ustersbacher Bier in Frage kommt.“ Das Brauwasser stammt aus unserem hauseigenen 140 Meter tiefen Mineralwasserbrunnen, der Dank der Lage mitten im Naturpark bestes Wasser liefere. Große Sorgfalt wird laut Schmid in Ustersbach bei der Auswahl der Rohstoffe gelegt. Gearbeitet werde mit moderner und einfach zu reinigender Anlagentechnik. Im erstklassig ausgestatteten Betriebslabor werde der gesamte Herstellungsprozess von der Rohstoffanlieferung bis zur Abfüllung durchgängig kontrolliert. „Dank dieser Sorgfalt und Sauberkeit im Betrieb und dank der mehrwöchigen Reife- und Lagerzeit haben unsere Biere eine gleichmäßig hohe Qualität und ausgezeichnete Haltbarkeit – und das ohne die mittlerweile weit verbreitete Kurzzeiterhitzung. So bleibt es naturbelassen – und das schmeckt man.“
Diplom-Braumeister Hubert Wadislohner, Technischer Leiter bei Schwarzbräu erklärt: „Es muss alles zusammen passen: Rohstoffauswahl, Rezepturen, Brauverfahren, und handwerkliches Können. Wir verwenden Hopfen aus der Hallertau, Spalt und Tettnang. Unser Gersten-Malz kommt aus unserer eigenen Mälzerei, in der wir ausschließlich bayerische Braugerste zu Malz verarbeiten.“ Eine eigene Mälzerei wird heute nur noch selten von einer Brauerei betrieben. „Das Malz macht das Bier!“, sagt Braumeister Tobias Fischer. Denn das Malz gibt dem Bier seinen Körper. Braumeister Franz Bunk betont: „Ohne unsere Bierbrauer auf die wir uns 100-prozentig verlassen können wäre dieses hervorragende Ergebnis nicht möglich gewesen.“
Im Internet unter
www.dlg.org/biertest.html.