von Daniela Ziegler
Reger Zulauf für das Haus der Familie in Stadtbergen: Rund 200 Besucher – darunter auch Stadtbergens Bürgermeister Paul Metz, sein Stellvertreter Paul Reisbacher, AWO-Kinder- und Jugendhilfereferent Hans Scheiterbauer-Pulkkinen und Förderverein-Mitgründerin Simone Strohmayr – zog es dorthin, um gemeinsam mit den Verantwortlichen die Jubiläen der Familienbildungsstätte der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (25 Jahre) und des Fördervereins (zehn Jahre) zu feiern. An der bunten Aktion für kleine und große Gäste beteiligten sich zudem der AWO-Ortsverein Stadtbergen, die Krippe Stadtbergen und der Kreisverband Augsburg-Land.
Mitspielen, Spaß haben, nette Leute treffen und anhand einer Schnitzeljagd das ganze Haus erkunden stand im Mittelpunkt dieses Tags der offenen Tür. Deshalb hatten die Einrichtungsleiterin Evelyn Jonschel und Angelika Pitz, Vorsitzende des Fördervereins, bewusst auf lange Reden verzichtet. Der AWO-Kreisvorsitzende Alois Strohmayr übergab ohne viele Umschweife das Wort an Katharina Hurler. Das zwölfjährige Mädchen mit Down-Syndrom, das eine Regelschule besucht, strahlte vor Freude, als sie die große Menschenmenge begrüßte. Dann ging es mit dem Aktionsprogramm weiter.
Während die „Musik-Midis“ mit Kursleiterin Sonja Poland ein wahres Trommelfeuer boten, entdeckten andere Kinder, wie sich unter Anleitung von Stefanie Schlereth mit warmem Wasser, Seife und Wolle kunstvolle Filzobjekte herstellen lassen. Am Basteltisch von Angelika Pitz und Susanne Joachim griffen die Kleinen zu Papier und Wassermalfarben, um daraus schillernde Schmetterlinge zu zaubern.
Märchenerzählerin Simone Mutschler schlüpfte geschickt in sämtliche Rollen bei Dornröschen und das Augsburger Figurentheater Kladderadatsch begeisterte mit einem Mäuseabenteuer. Bei den von Susanne Lutzenberger angebotenen Bewegungsspielen waren die Kinder endgültig außer Rand und Band.
„Ich freue mich sehr, dass das Haus der Familie wieder so gut dasteht nicht zuletzt wegen der großen Unterstützung durch den Förderverein“, fasste Simone Strohmayr, die mit ihrer kleinen Tochter Katharina den Aktionstag sichtlich genoss, zusammen. Zuversichtlich in die Zukunft blickt auch Evelyn Jonschel – unter anderem wegen des neu eingerichteten „Kontaktpunkts“ im Haus der Familie. Diese Anlaufstelle für Familien sei eine enorme Bereicherung.