Kommt doch noch Bewegung in die zuletzt stockende Weiterentwicklung des Gersthofer Zentrums – mit einem Forum? Der Planungsausschuss will jedenfalls „einen roten Teppich für die Kunden auslegen“ und greift damit ein Motto auf, dass Dr. Stefan Leuninger und Jan Vorholt von der GMA ihrem Innenstadtkonzept gaben.
Ein kleiner Lichtstreifen scheint sich am Horizont aufzutun: Wie Bürgermeister Jürgen Schantin kürzlich erklärte, habe die Stadt inzwischen wieder Kontakt mit Peter Pletschacher. Demnächst solle dieser Investor Schantin zufolge Kompromissvorschläge für die Stellplätze sowie Wohnungen vorlegen. Diese sind Bestandteil der im Februar vom Stadtrat verabschiedeten Richtlinien für die „Neue Mitte“.
„Wir haben uns im Wesentlichen auf das Thema Handel und Investitionsvarianten fokussiert“, erklärte GMA-Gutachter Stefan Leuninger. Wichtiges Kriterium waren dabei die Ansprüche der Kunden. Dafür hatten die Gutachter unter anderem alle Einzelhandelsbetriebe der Stadt untersucht. Das Ergebnis: „Nur zwölf Prozent der Einzelhandelsfläche in Gersthofen liegen in der Innenstadt. Diese Quote muss dicke erhöht werden.“ Bis zu 20 Prozent oder 18000 bis 19000 Quadratmeter Verkaufsfläche nannte er als Zielkorridor. „Dann kann man eine Magnetwirkung auf Kunden in der Umgebung der Stadt entfalten.“