Allmannshofen Höhepunkt der Jahresversammlung des ambulanten Krankenpflegevereins Holzen und Umgebung war der Zauberer Funzelino, der die Anwesenden mit schauspielerischem Talent und Können bezauberte. Zuvor hatte Vorsitzender Monsignore Karl Kraus 71 Zuhörer begrüßt.
Im Kassenbericht war wie bisher die Zahlung von 5000 Euro an die Sozialstation in Meitingen die größte Ausgabe. Zweiter Vorsitzender Anton Kessler gab den Beschluss des Vorstands bekannt, statt der bisherigen Geldzuwendung ein Auto für die Sozialstation zu sponsern. Es soll mit dem Aufdruck des Vereinsnamens versehen werden; die Kosten dafür wolle eine Firma aus Ellgau übernehmen.
Ein fester Bestandteil jeder Jahresversammlung des Krankenpflegevereins ist der Bericht der Geschäftsführerin der Sozialstation Meitingen, Irene Polkehn. Fast 33 Jahre existiert nun schon die Sozialstation. Von den 90 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen arbeiten 32 im Haus St. Martha, 21 im Haus Laubenbach, 22 als ambulante Mitarbeiter, drei als Verwaltungsangestellte, zwei sind Auszubildende, und drei übernehmen Fahrt- und Hilfsdienste. Dazu kommen noch Praktikanten von Kranken- und Altenpflege und ehrenamtliche Helfer.
Polkehn betonte, dass trotz viel Bürokratie der Mensch im Mittelpunkt stehe, dies sei ihr ein wichtiges Anliegen. Erschwerend wirkten sich bei einer Fahrleistung von 160000 Kilometern die Benzinpreise aus. Eine Tariferhöhung von zehn Prozent seit 2008 sowie Reparaturarbeiten setzten ein sparsames Wirtschaften voraus. (AL)