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„Ich geh den Tag etwas ruhiger an“

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„Ich geh den Tag etwas ruhiger an“

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    Gessertshausens Altbürgermeister Anton Mayer (Zweiter von links) feierte seinen 70. Geburtstag. Es gratulierten (von links) Max Strehle, Otto Völk, Max Hefele, Claudia Schuster, Josef Kastner, Günther Würmseher und Johann Wagner.
    Gessertshausens Altbürgermeister Anton Mayer (Zweiter von links) feierte seinen 70. Geburtstag. Es gratulierten (von links) Max Strehle, Otto Völk, Max Hefele, Claudia Schuster, Josef Kastner, Günther Würmseher und Johann Wagner. Foto: Hupka-Böttcher

    Gessertshausen-Deubach Seinen 70. Geburtstag konnte am 12. April Gessertshausens Altbürgermeister Anton Mayer feiert. Zur Schar der Gratulanten gehörten neben dem stellvertretenden Landrat Max Strehle auch Gessertshausens Bürgermeisterin Claudia Schuster und ihr Diedorfer Amtskollege Otto Völk sowie Günther Würmseher, Geschäftsführer des Bayerischen Gemeindetages, Sportvorstand Max Hefele, Ehrenbürger Josef Kastner und Gemeinderat Johann Wagner.

    Den kürzesten Weg zum Geburtstagskind hatte Max Strehle, der gerade mal drei Häuser weiter wohnt und Anton Mayer seit Kindesbeinen kennt. Strehle erinnert sich daran, dass Anton Mayer schon in der Schule einer der Besten war; als „Hilfslehrer“ hatte er die ersten bis vierten Klassen zu beaufsichtigen. „Damals schon hat mich Anton tief beeindruckt.“ Als gelernter Industriemeister war Mayer, der Vater zweier erwachsener Kinder ist, viele Jahre bei der Firma Siemens tätig. Nach der Gebietsreform 1978 war er als ehrenamtlicher Gemeinderat der Gesamtgemeinde Gessertshausen tätig, von 1998 bis 2010 als Bürgermeister. Während seiner Amtszeit wurden das Feuerwehrhaus in Gessertshausen, das Bürgerhaus in Margertshausen und das Feuerwehr- und Bürgerhaus in Döpshofen gebaut, die alte Schule in Deubach und die Grundschule in Gessertshausen saniert und das Rathaus Gessertshausen erweitert. Mayer hat sich aber auch in verschiedenen Ehrenämtern sehr engagiert, wie Strehle betonte: Als langjähriger Jugendleiter und Vorsitzender des SV Gessertshausen fieberte er mit den Fußballern mit, der Bau des Sportheims ging unter seiner Regie über die Bühne und seine Ehefrau Rosa sorgte über viele Jahre für das leibliche Wohl der Sportler.

    An Ehrenämtern mangelt es dem Jubilar nicht. „Ich geh den Tag jetzt etwas ruhiger an und genieße die Zeit.“ Aber als Mitglied im Vorstand der Orts-CSU, beim VdK und der Arbeiterwohlfahrt ist Anton Mayer viel unterwegs und im Dorfleben verankert. Und natürlich schlägt sein Herz in erster Linie für die Fußballer des SV Gessertshausen, danach kommt der FCA und dann erst der FC Bayern. (mon)

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