14 Teams bis aus der Wachau kämpfen um den Titel

Adelsried Entschlossen blicken die Adelsrieder Stockschützen und ein Teil ihrer Jugendmannschaft fürs Foto in die Kamera und wollen damit zum Ausdruck bringen: „Am Freitag holen wir uns den Pokal zurück.“ Ein blau-weiß geschmückter Stock stellt den „Wanderpokal“ des „Schneebar Hobby-Stockschützenturniers“ dar. Um ihn wird am kommenden Freitag, 30. Dezember, auf dem Mehrzweckplatz am Adelsrieder Sportgelände zum vierten Mal gekämpft. Vergangenes Jahr, auch am Tag vor Silvester, kassierte die Mannschaft „Fußball AH (Altherren) Bonstetten“ den Zierstock.
Georg Reitmayer, Abteilungsleiter der Adelsrieder Stockschützen sowie Ideengeber und Mitorganisator des Turniers, das von seinem Verein und dem Adelsrieder Skiklub ausgerichtet wird, freut sich schon. Aller Voraussicht nach werden auf dem, auf einem Hügel gelegenen Sportgelände wieder zahlreiche Besucher sein. Genau 14 Mannschaften haben sich angemeldet.
Vergnügen sei nach den Worten des Vorsitzenden in jedem Fall angesagt. „Sogar bis aus der Wachau kommen unsere Stockerfreunde“, sagt er über eine Mannschaft, die mit den 13 anderen um den Pokal und um zahlreiche Verzehrgutscheine spielen. Dass es bei dem Turnier fair und vor allem professionell zugeht, dafür sorgen Schiedsrichter und die anderen aktiven Stockschützen, die auf Spiel und Spieler aufpassen.
Die 14 Teams, jedes besteht aus vier Personen, sind in zwei Gruppen eingeteilt. Auf der Teilnehmerliste sind unter anderem die „Spätzünderschützen“, „Ramaseccos“ oder „Herrengymnastik“ zu lesen. Ab 15 Uhr werden sie alle zwei Stunden lang ihre Stöcke auf die Bahnen werfen und um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. Reitmayer erklärt, wie es dann weitergeht: „Gegen 17.30 Uhr spielen wir die Halbfinalpaarungen aus, direkt danach geht’s dann ums große Endspiel.“ Ob die „Fußball AH Bonstetten“-Mannschaft den Wanderpokal wieder hergeben muss, wird sich zeigen.
So oder so werden aber alle, die sich dort oben auf dem Sportplatzgelände einfinden, ihren Spaß haben. Denn neben den Spielen der Wettbewerber haben auch Laien die Möglichkeit, sich mit den Wurfgeschossen der Stockschützen zu erproben. Wem das zu viel ist, wird durch wärmende Lagerfeuer, heiße Musik, Bratwürstl, Glühwein und Punsch von außen wie von innen warm gehalten. Gerstmayer weiß inzwischen aus mehrjähriger Erfahrung, „dass es dann so mancher am nächsten Tag nicht mehr schafft, noch einmal zu feiern.“ Sagt’s und schmunzelt, schließlich folgt auf den Turniertag stets Silvester.
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