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Dinkelscherben: Kein Schäfflertanz ohne Musik

Dinkelscherben

Kein Schäfflertanz ohne Musik

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    Nur kurz an den Nagel gehängt: In den Pausen muss auch ein Schäfflermusiker sein Instrument mal los werden.
    Nur kurz an den Nagel gehängt: In den Pausen muss auch ein Schäfflermusiker sein Instrument mal los werden.

    Von Michael Kalb

    Noch bis Faschingsende tanzen die Schäffler durch Dinkelscherbens Straßen. Doch wenn von Tanzen die Rede ist, darf ein wichtiges Element nicht fehlen: die Musik. Wenn also die 62 jungen Schäfflerburschen von Auftritt zu Auftritt ziehen, so sind es stets auch die vielen Musiker der Musikvereinigung Dinkelscherben, die mit dabei sind.

    Einer dieser Musiker ist Dieter Altstetter. Der Klarinettist spielte bereits 1970, im Alter von neun Jahren, seinen ersten Schäfflertanz mit. Seitdem ist er immer mit dabei gewesen, wenn die bekannten Schäfflermelodien „Wie sie will“ und „Komm zum Tanz“ angestimmt wurden. „Heuer spiele ich meinen siebten Schäfflertanz und es macht mir immer noch sehr viel Freude“, so Altstetter. Selbst als Tänzer, Reifenschwinger oder Clown war Altstetter aber nicht dabei. „Als ich in dem Alter war, gab es bei uns einen Engpass, sodass meine Musikerfreunde und ich nicht mittanzen konnten. Wir wurden einfach in der Kapelle gebraucht“, so Altstetter. Heuer besteht dieses Problem glücklicherweise nicht mehr, da in den letzten Jahren sehr viele Junge dazugekommen sind. Innerhalb der zwei Gruppen der Schäffler gibt es heuer sogar zahlreiche Tänzer, die gleichzeitig in der Blaskapelle mitspielen, wenn sie an diesem Tag „tanzfrei“ haben.

    Doch die zwei Hauptthemen, zu denen die Schäffler tanzen, werden oft mehrmals pro Tanz gespielt, was sich bei rund 160 Auftritten durchaus summiert. Trotzdem werde das Spielen nie langweilig, so Altstetter.

    Warum das so ist, und wie die Auftritte der Schäffler enden, lesen Sie am Donnerstag in Ihrem Augsburger Landboten.

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