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04. Februar 2012 12:15 Uhr

Nahverkehr

Lage der Bushaltestelle soll noch geklärt werden

Gersthofer Planungsausschuss stimmt Anregungen zum Bebauungsplan für den Park-and-ride-Platz westlich der Bahnlinie zu

Gersthofen Raum für 70 Autos und 40 Fahrräder soll der Park-and-ride-Platz erhalten, den die Stadt Gersthofen westlich der Bahnlinie Augsburg-Donauwörth bauen möchte. Bei einer vorzeitigen Bürger- und Behördenbeteiligung ergaben sich keine Hindernisse durch Anregungen, erklärte Bürgermeister Jürgen Schantin vor dem Planungsausschuss.

Als erfreulich bezeichnete er den Umstand, dass die Stadt im Dezember das Bahnhofsgelände an der Ostseite des Bahndamms erwerben konnte (wir berichteten). „Da müssen wir allerdings noch entsprechende Pläne erarbeiten.“

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Ob dann westlich der Gleise alle der im Bebauungsplan „P+R-Parkplatz westlich vom Bahndamm“ derzeit vorgesehenen Parkplätze benötigt würden, müsse der Stadtrat später entscheiden. Der Bebauungsplan könne allerdings weitergeführt werden, weil in jedem Fall Stellplätze auf diesem Areal errichtet werden.

Die Bauverwaltung schlug vor, auch an der derzeitig geplanten Busvorfahrt mit Wendehammer am Ostende des neuen Parkplatzes unmittelbar westlich der Gleise festzuhalten, obwohl diese zunächst in der Stellungnahme des Augsburger Verkehrsverbunds (AVV) abgelehnt wird. Nach Angaben der Gersthofer Bauverwaltung kann an der Staatsstraße 2036 (Hirblinger Straße) keine Bushaltestelle geschaffen werden. Ein weiterer Aspekt, der für den Bushalt direkt im Park-and-ride-Bereich spreche, sei der Umstand, dass dieser in Zukunft auch zum Umsteigen vom Auto auf Busse für Fahrten nach Gersthofen, zum Beispiel ins Zentrum, genutzt werden kann und soll.

Klärungsbedarf bei einer Bushaltestelle

Erwin Fath (CSU) signalisierte die grundsätzliche Zustimmung seiner Fraktion, forderte aber noch eine Klärung bis zur Stadtratssitzung Ende Februar, ob nicht doch eine Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs zu machen sei, ohne dass im neuen Parkbereich eine Bushaltestelle erforderlich wird. „Sollte der Wendehammer dann überflüssig werden, müssen wir dann den Bebauungsplan wieder ändern?“

Bürgermeister Jürgen Schantin betonte: „Momentan kann keine Haltestelle an der Staatsstraße in Richtung Osten angelegt werden.“ Stadtbaumeister Thomas Berger schlug vor, das im Bebauungsplanentwurf als Wendehammer ausgewiesene Areal als Straßenfläche zu definieren, ohne Festlegung auf Parkplätze oder Wendehammer.“ Dies könne die Verwaltung bis zur Stadtratssitzung erledigen.

Albert Heckl (GBU/Grüne/FDP) erinnerte an die Pläne für eine Überdachung des Park-and-ride-Platzes mit einer Photovoltaikanlage. Hier hatte man im Zuge der Etatberatungen wegen der hohen Kosten keinen Betrag in den Haushalt aufgenommen. „Es wurde auch beschlossen, dass uns eine Nutzungsberechnung für eine solche Anlage vorgelegt wird.“ Weil diese immer noch nicht vorhanden sei, könne er nicht zustimmen. „Das ist nicht Aufgabe der Bauleitplanung“, entgegnete Thomas Berger. „Eine Photovoltaikanlage ist an dieser Stelle aber noch nicht ausgeschlossen.“

Jürgen Schantin versicherte, dass die Verwaltung die Nutzungsberechnung noch liefern werde. „Außerdem müssen wir uns im Stadtrat auch noch mit der Frage befassen, ob wir uns an den Energiewerken des Landkreises beteiligen.“ Schließlich empfahl der Planungsausschuss dem Stadtrat einstimmig, die Auslegung zu beschließen.

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